Aufsatz 
Die hebräischen Conditionalpartikeln / Wilh. Schmitthenner
Entstehung
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Form der hypothetiſchen Periode zeigt in allen Sprachen der Natur der Sache nach eine ſtrenge Wechſelbeziehung zwiſchen Vorder⸗ und Nachſatz. Eine ähnliche engere Verknüpfung ſcheint auch durch jenes 2 herbeigeführt zu werden. Uebrigens iſt Num. 22, 33 mit Ewald und Knobel 9 zu leſen ſtatt), da die Bedeutungwenn nichtt, wace an der Lenanneen Stelle gefordert wird, ſür r nicht nachzuweiſen iſt.

Gen 0, 15: WN pD3 N pn de d wen dorn or eod iſt eine Apoſiopeſe anzunehmen, indem als Nachſatz etwa zu denken iſt: dann wären wir ver⸗ loren. S. Knobel z. d. St. Ewald, Gr., p. 849. Es liegt hier in 9 etwas Abwehrendes, was die LXX durch 1urrors ausdrücken. Die Brüder Joſephs hihes ſich den ihnen ſchreck⸗ lichen Gedanken gewaltſam aus der Seele zu ſchlagen.

Außer 8eX und 0, den eigentlichen Conditionalpartikeln, finden ſich in conditionalem Sinn gebrauchtH und JuX, welches letztere als allgemeine Relationspartikel an ſich ziemlich farblos iſt und daher die verſchiedenartigſten Gebrauchsweiſen zuläßt, ferner und 790 die aus einer deictiſchen Interjection allmählich i in die Bedeutung einer Bedingungspartiket üͤber⸗ gehen und dann dem griechiſchen e? 6 1 ſich nähern. Sehr geläufig iſt der hebräiſchen Sprache auch die Einfuͤhrung eines Bedingungsſatzes ohne jede Partikel, wie dieſelbe auch im Deutſchen möglich iſt, jedoch hier nur mit der Inverſion verbunden. Z. B. Iſt Gott für uns, wer mag wider uns ſein? Ob die Disjunetivpartikel 7X& conditional gebraucht werde, wird noch einer näheren Unterſuchung bedürfen, wie auf der anderen Seite der conditionale Gebrauch vond in der Ausdehnung, in welcher er factiſch ſtattfindet, noch keineswegs allgemein aner⸗ kannt iſt.

3. 10.

Offenbar liegt der conditionale Gebrauch des dem temporalen ſehr nahe und mag ſich aus ihm entwickelt haben. Auch läßt ſich in vielen Fällen nicht beſtimmt angeben, ob es rathſamer ſei temporal oder conditional zu faſſen. Soviel aber ſteht feſt, daßnd und X promiscue gebraucht wurden, und ſelbſt an Stellen, wie die in Geſenius thes. p. 680 b angeführten, wo allerdings abſichtlich baldd, bald 8 geſetzt iſt, iſt dieſer Wechſel der Par⸗ tikel doch nur ein rein äußerlicher, der den allgemeinen und beſonderen Fall äußerlich unter⸗ ſcheiden ſoll. Im Weſentlichen ſindH und Ox an ſolchen Stellen ganz einerlei. Uebrigens hat überall, wo es in conditionalem Sinne vorkommt, die Function eines sc, welches ja auch in vielen Fällen einem ö᷑ν ſo nahe kommt, wie ſich in H die conditionale und tem⸗ porale Bedeutung berührt. Das conditionaled findet ſich

. bei Geſehesvorſchriften:.+ Ex. 12, 48. 21, 2. 7. 14. 18 f. 20. 22. 26. 28. 33 35. 37. 22, 4. 5, 6. 9 f. 13. 15. 23, 4. 5... 0 Lev. 1, 2. 2, 1. 44 5 178. 4. 5. 15. 21 ff. 7, 21. 114 37. 38. 39. 12, 2. 13,12. 9. 16. 48 f. 24 f. 29 f. 31. 38 f. 40. 42. 47 ff. 14, 34 f. 15, 2. 8. 13. 16. 19. 25. 19, 5. 1220. 33. 20, 27. 21, 9. 22, tt. 12. 43. 21. 2. 29. 24, 17. 25, 114 253 263f, 294. 39. 47 f. 27, 2. 14. örch 1 rainu.