Aufsatz 
Die hebräischen Conditionalpartikeln / Wilh. Schmitthenner
Entstehung
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a. Beiſpiele für dX= el c. opt. ſind: Gen. 27, 46. Num. 22, 18, 24, 13. Deut. 30, 4. 32, 30.

Im iterativen Sinn, dem el c. opt. entſprechend, findet ſich Dde an folgenden Stellen:

Gen. 31, 8. 38, 9. Ex. 40, 37. Num. 21, 9.

b. Für el c. ind. ſteht Z: Gen. 13, 9. 23, 8. 24, 49. 25, 22. 30, 1. 42, 16. 19. 43, 4. f. 11. 47, 16. Ex. 1, 16. Num. 16, 29. 30. 22, 20. 31..

An mehreren dieſer Stellen wird mit dem Conditzonalſatz an eine uimittelbar oder kurz vorher ausgeſprochene Thatſache angeknüpft. So Gen. 23, 8 an die v. 6 gegebene Zuſage der Chittiter; Gen. 42, 19 an das v. 11 von den Brüdern Joſephs von ſich geſagte D0⸗ Gen. 47, 16 weiſt das 580 dd SX auf3 dOX,d v. 15 zurück. Ebenſo verhält es ſich Ex. 33, 13 mit: y ONYD NS SX MDy, womit auf das unmittelhar vor⸗ hergehende: y O 8 hingewieſen wird. Es iſt danach nicht richtig, was Knobel zu Gen. 18, 3 bemerkt, daß in dieſer öfter wiederkehrenden Wendung ein Wunſch ausgeſprochen ſein müſſe. Gen. 30, 27 und 33, 10 iſt dieſelbe allerdings als Wunnſch auf⸗ zufaſſen. Ebenſo ſicher aber führt Nde Ex. 33, 13 trotz des beigefügten&e einen Conditional⸗ ſatz ein. Gen. 18, 3. 47, 29. 50, 4. Ex. 34, 9 ſind beide Deutungen zuläſſig. Num. 11, 15. 32, 5, wo en fehlt, ſind Conditionalſätze anzunehmen.

Hierher gehören ferner: Gen. 13, 16: d* Sy S5 d d o p(LXX: A⁴ dvarat**) und 15, 5: Sd85 de eee dd (LXX: 22 ϑνσφ˙, worauf folgt: o nS. An beiden Stellen erhält die Verheißung durch die ſo beſtimmt hingeſtellte Bedingung eines objectiv Unmöglichen eine beſondere Kraft.

In die cauſale Bedeutung(ekreo, siquidem) geht D über Gen. 47, 18: N X320r) O e R e eee de R 59d ee ee1. Allerdings gehen hier die Anſichten der Erklärer ſehr auseinander. Nimmt man nach der gewöhnlichen Erklärung, die an den Punkten der Maſora feſthält, ,= wir wollen nicht läugnen, ſo empfiehlt ſich am meiſten, was Hitzig und Maurer geben, welche deH mit nur, ſondern(nach Neg.) überſetzen. Denn Knobels Auslegung: ſie könnten nicht verhehlen, daß ſie, da ihr Geld ꝛc. gibt doch einen nichtsſagenden Sinn. Von Verhehlen kann ja überhaupt bei einer ſo ſelbſtverſtändlichen Sache die Rede nicht ſein. Wie es ſcheint, führen die LXX auf die richtige Lesart. Sie überſetzen: 1ꝛ mππσνι ετμιπ ονιυιμιν dνπα τοων ενυο⁵ο ⁷αιυαινν laſen alſo vermuthlich:-. Dadurch ergibt ſich folgender Sinn: Wir ſollen doch nicht(ſollen wir etwa) ſeitens des Herrn vertilgt werden? Denn wenn(da) all unſer Geld und Viehbeſitz an den Herrn gekommen iſt, ſo iſt uns vor dem Herrn nichts übrig als unſer Leib und unſer Land. Das begründrt alſo die bange Frage der Aegypter, welche v. 19 mit den Worten: yd dd wieder aufgenommen wird. Das Ni. Ne findet ſich in derſelben Bedeutung Ex. 9, 15 und außerhalb des Pentateuch öfter.

An der vielbeſprochenen Stelle Gen. 4, 7: O.' NS D n So XMNT ND dd ſcheint mir von den neueſten Erklärern nur Bunſen das Richtige getroffen zu haben; ubrigens beweiſt die Ueberſetzung der LXX, daß ſchon frühe abweichende Lesarten vorhanden waren. LXX: oOMx dd 66eςσιστοοοεσιτιάάνꝶα, νς ε αν§dειν, ucores;