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quod eo facilius fieri poterat, quia tunc Jope re vera Judeorum urbs erat,(Paus, IV, 35, 6; Plin h. n. IV, 4 cf. V, 14) in quorum ditionem venerat per Maccabæos. Pæne omnia, quæ usque adhuc ad illustrandam hancce Taciti narrationem commemoravi, ex egregia illa Muelleri commentatione sæpius laudata sunt depromta. Aliam conjecturam ab illa aliquo modo discrepantem, mihi quidem non minus probatam, proposuit Moversius hoen. II, 1, p. 278 sqq), quam ipsius verbis h. I. interponere non dubitavi:„Als die Länder und Völ- ker des mittleren Asiens den Griechen noch nicht näher bekannt waren, pflegten diese die weiter nach Osten wohnenden Asiaten, besonders die Assyrer und Babylonier, Aethiopen zu nennen. Wo von einem KAethiopenreich der asiatischen Vorzeit, wo von Aethiopen in Klein- Asien, Phönicien, Palästina, Cypern bei altgriechischen Schriftstellern die Rede ist, da hat man stets lan sie zu denken.“ Id auctor exemplo Memnonis Aethiopis demonstrare tentavit; exinde p. 282 ita pergit:„Eine andere Spur von einem bis zu den palästinensischen Küsten ausgedehnten Assyrerreiche hat sich in der Mythe von einem Staate der Aethiopen erhalten, welcher bis Philistäa reichte. Schon Homer, Od. IV, 84 erwähnt Aethiopen an dem palä- nensischen Gestade, südlich von Phönicien; da ihm das eigeniliche Aethiopien am Ost- und Westrande der Erde am Oceanus lag(Cf. Hom. Od. I, 25), so ist hiermit die altgriechische Vorstellung angedeutet, wonach ein Aethiopenreich vom westlichen Ende der Erde bis ans Mittelmeer reichte und hiernach den Landstrich südlich von Phönicien umfasste.“— P. 288. „Spuren, wonach Jope, die Stadt des äthiopischen Königs Cepheus, von Assyrien her gegründet ist: Die Einwohner waren der Sage nach aus„Aethiopien“ eingewandert, wie Plin. VI, 35 berichtet, der freilich nach dem gewöhnlichen Irrthum der Späteren, die keine asiatischen Aethiopen mehr kennen, die Africanischen versteht. Tacitus, welcher ebenfalls nach einer gangbaren Ansicht, wonach man die Sagen in diesem Theil des spätern Judäa mit der Geschichte der Juden combinirte!, unter den äthiopischen Einwanderern die Juden über- haupt versteht, kannte darüber noch mehrere Mythen, welche diese Wanderung unter Ce- pheus von verschiedenen Motiven ableiten(cf. hist. V, 2,„metus atque odium“). Wie aber überall da, wo die eine Mythe in Vorderasien Aethiopen kennt, ihr eine andre zur Seite geht, die sie nach geschichtlicher Auffassung Assyrier nennt, so werden auch wiederum nach dem eben bemerkten bei den Alten durchgreifenden Irrihum der Juden, in Verwechslung dieser Küstenbewohner, von einem Sohne der Semiramis abgeleitet und sie selbst als„Assyri convenæ“(Tac. I. I.) bezeichnet.“
*§. 12. VIII.„Judaei Assyrii convenae.“
Alia veterum de origine gentis Judaice narratio Judæos facit Assyrios. Namque apud eundem Tacitum ibidem, hist. V, 2, hæc legimus:„Sunt qui tradant, Assyrios convenas, indigum agrorum populum, parte Aegypti potitos, mox proprias urbes Hebræasque terras et propiora Syriæ coluisse. Broterius ad eum locum hæc annotavit:„Est ipsissima Judæorum traditio, cf. Gen. XI, 31; XII, 12; XIV, 13; XLI, 55; XLII, 1 sqd; XIVII, 4, 11; Exod I, 1 sqq. et l. Jos.“ Item Ernestius:„Hic in bonum auctorem incidit Tacitus et hæc verissima traditio, nam Judaicæ gentis origo e Mesopotamia, quæ est veteris regni Assyriaci pars.“— Primum quæramus: Quinam sunt isti Assyrii, qui parte Aegypti potiti dicuntur? Etenim Assyriæ nomine veteres cum sacrorum librorum auctores, tum vero ethnicos scrip-


