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nuemeher, wie er selbst schreibt, in die Zehen jare alhie Schulmeister gewessen.“*¹¹)
Unter diesen Umständen war es kein Wunder, dals die Lehrer nicht lange im Schuldienste aushielten und wie Rommel gelegentlich sagt, sich mühten,„das Fegefeuer der Schule mit dem Himmel einer Pfarrstelle zu vertauschen.“
Anderseits gab es doch auch eine Reihe hochbedeutender Männer, welche trotz aller Schattenseiten ihren Beruf mit Be- geisterung ausübten. So heilst es im Album academicum der Universität?) vom Magister Emmanuel. Wildnerus, Lehrer am Pädagogium:„vir pietate vitaeque integritate gravissimus et comprimis in juventute tam in litteris quam moribus erudienda tanta dexteritate, ut in hoc omnibus aliis antecelleret et genitus quodam modo ad hoc vitae genus ab optimis quibusque diceretur.“
Von Joannes Foenilius Wetteranus sagt das Album acade- micum⁰) 1539: omnium totius ferme Hessiae ludimagistrorum in functione moderandae juventutis, quam in hunc usque diem laborio- sissime sustinet veterrimus.“
Auch Justus Vultejus, der Leiter der Academica Wetterana und spätere Pädagogarch, wurde von Rudolph Goclenius gepriesen als„vir ad regendas scholas patus, graecae et latinae literaturae si quisquam alius doctissimus, ut de haebraea lingua, in qua non postremas tenuit, nihil dicam.“¹)
4. Lehrerfolge.
Trotz der zweifellosen Fortschritte, die man im Betriebe und in der Methode des Unterrichts in jener Zeit gemacht hat und trotz der sorgfältigen Beaufsichtigung der Knaben innerhalb und auſserhalb der Schulen, werden den Lehrern doch vielfach Vorwürfe über die geringen Leistungen der Schüler gemacht. In der Studien- ordnung vom Jahre 1546 erklärte der Landgrafs):„Unnd haben demnach das zu forderung des studij theologici bequem und gut seie bedacht, das in den Particularschulen unser furnemsten stede die vorsehung beschee, damit die Knaben darinne wol informirt und nicht also ungeschickt wie bisherr geschehen ad studia- Theologiae präsentirt.. werden“.
1) Beilage III bei Weber im Anhang S. 6.
2) Caesar, catal. II, S. 114.
3) Carsar, catal. I, S. 29.
³) Vergl. die Chronik von Wetter, S. 70; auch bei Strieder den Lebenslauf der betreffenden Persönlichkeiten.
5) Hildebrand, S. 43.
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