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led nnenihe aunieſeee Kei allein ſchafft das Zuſammenleben in ein und empfangendes um; ſie allein belehrt
ſtimmt zum Mitgeſühl und begeiſtert; ſſie allein baoh das Ear, eraher Erregtwerden des Verſtandes, der Vernunft, der Phantaſie, des Willens Gefühls, mithin die Geſammtausbildung der Menſchennatur in allen ihren Anlagen; ſie allein verhilft zu derjenigen Stufe intellectueller, moraliſcher und religiöſer Bildung, die das Volk, welchem wir angehören, erreicht hat; kurz,„ſie macht, wie W. von Humboldt ſagt,»den Menſchen zum Men⸗ ſchen.“« Wohnte nicht der Sprache ſolche Kraft in, ſo würden ſchwerlich
alle Völker, wenn gleich oft in Mythen, ſie für die ſchätzenswertheſte Gab der Götter, des Himmels und Gottes ausgegeben Saben en heſt Oube
*) Anmerk. 1. Sprachlehre von Bernhardi I, 4.»Rauben wir dem Menſchen die Sprache, ſo wird er ſchwerlich ſich uͤber eine thieriſche Einſamkeit erhe⸗ ben, hoͤchſtens nur bis zur Geſelligkeit der Thiere emporſchwingen. Er wuͤrde nach den Geſetzen des ſinnlichen Triebs ſich zur Fortpflanzung oder Nahrung vereinigen, oder in ſtumme Horden, durch das Beduͤrſniß getrie⸗ ben, zuſammentreten. Das erhabenſte Produkt der beduͤrfnißvellen Menſch⸗ heit, der Staat, wuͤrde ſchwerlich ſein, weil es an einem Mittel fehlte, ſiun⸗ lich vernuͤnftige Naturen ſinnlich vernuͤnftig zu vereinigen. Mit dem Staat fiele aber auch zugleich die Bildung des Einzelnen, welche durch die Bildung des Ganzen entſteht, weg.«
Anmerk. 2. Wie wahr und ſchöͤn aͤußert ſich Reinhard»die Gabe der Sprache« uͤber den Einfluß der Sprache auf die Vereinigung der Menſchen zur Geſellſchaft:»Wie wichtig iſt das Vermoͤgen zu ſprechen als das Band der Geſellſchaft! Nur im Schooße der Geſellſchaft, nur in der innigen Ver⸗ bindung mit unſeres Gleichen koͤnnen wir fortdauern und gedeihen. Soll der Funke des Lebens nicht gleich nach unſerer Geburt wieder erloͤſchen, ſoll unſer ſchwacher Koͤrper ſich ſtaͤrken und ausbilden, ſollen wir alles werden, alles leiſten, alles genießen, wozu wir geſchaffen ſind, ſo beduͤrſen wir U ſerer Bruͤder, ſo muß ihr Beiſpiel uns zum Guten entflammen und ihr m⸗ gang uns Vortheile und Freuden aller Art gewaͤhren; ſo muͤſſen mir ie Mitglieder eines Bundes ſein, wo Alles auf das Genauſte zuſammen ing. Aber er waͤre nicht moͤglich dieſer ſchoͤne, wohlthaͤtige fuͤr uns ene ehr⸗ liche Bund, wenn ihn das Veimoͤgen zu ſprechen nicht knuͤpfte. Wei wir einander verſtehen, weil Pir durch verſehinice eueſulen ausdei zn ke
as in unſerer Seele iſt, weil wir im„u n vreraahen dllandes Verſprechungen zu geben und Vertraͤge aller Art zu
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