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Geſtalt, Beſtimmtheit und durch dieſelbe Mitt In der Art, wie die Sprache ihre Wörter vereinigt, waltet daher keine Willkür,
beim Denken befolgtes und mit ſeinem urſprünglichen Weſen harmonirendes Geſetz, indem gerade Verhältniß und Beziehung der Wörter und Sätze zu einander die ihnen zu Grunde liegende Denknorm, nach welcher der Menſch Begriffe und Gedanken zuſammenſtellt, am Deutlichſten ſinnlich vernehmbar ausprägen*). Dieſer inneren Nothwendigkeit der Sprachentſtehung ent⸗ ſpricht die Einrichtung unſers leiblichen Lebens. Es bringt den Ton, den
heilungsfähigkeit verleihen kann. miteinander zu einem Ganzen vielmehr ein feſtes, vom Verſtande
ſtellungsmitteln der Sprache im eigentlichen Sinn der hoͤchſte Rang einzu⸗ auune weil ſie an Kuͤrze, an Deutlichkeit, Beſtimmtheit, eickrigkei und Vollſtaͤndigkeit des Ausdrucks jene ſo ſehr uͤbertrifft, daß dieſelben finen rgleich mit ihr in dieſen Ruͤckſichten auszuhalten vermoͤgen. Bernhardi 85 Aan e 3 9:» Es gibt Reihen und Arten von Vorſtellungen, welche ra⸗ r ag. 9:» dechhs niche Aders konnen dargeſtellt werden, als durch die Sprache« u. ſ. 2. — Anmerk. 1. Kerndoͤrffer, Handbuch der Redekunſt§. 2:»Dasjenige, n der Menſch durch die Sprache und deren zu artikulirten e wen zaſtage ten turlaute darſtellen ſoll, das muß nothwendig zuvor a 3 m uner Seun ti⸗ Terſenun und 8is kin dS⸗enkanddas erfene 3 vorhanden geweſen ſein, um es du 1 m 3 nhwesmagehs urhanden riebes zur hoͤheren Verſinnlichung, zu we We⸗ genſtand des Erkenntnißvermoͤgens anderer ihm gleicher, ſinnlich ve ger Weſen zu machen und es fuͤr ſie defzuſtellen,.„Die Sprache ſſt das Anmerk. 2. Schmitthenner Methodik pag. der Hetur forns ſe in de Werk und Eigenthum der Batuß. den Geſehen in ihrem Leben und Vergehen.“—— aftli⸗ rer Geburte in hemabatan, dr Gwunnaſaltnerrt mach den wiſenſöafue chen Anforderungen der jetzigen Zeit. Hamburg Tonne⸗ In ihr offenbart Sprache iſt die neittebre fen au. t e heiſes Deurrahrenffedbech der Geiſt die Fuͤlle ſeiner Su iſt und begriffen wird. Das lt durchdrungen iſt und b otte des welche aller geiſtige Geha ührt d in die innerſte Werkſtaͤtte . der Sprache fuͤhrt darum Fener⸗ er dese e aoſeneen dhehslar Ber neeeare ichkei ie Befäͤhi lde, dert, da üchtei, welche die Beſähigeng 8 werden. Wenn man daher fordert, alt erech m fddn undi egeſtlihe Rahrung und der übereginde dnhen das Gprachſe denn uchns ſei und bleibe, ſo entſpricht dies wie Fer— Jees nnaſſchafaicher Bildung, welche Gymnaſien verſchaffen ſollen. Zw—


