Aufsatz 
Über die Radioaktivität einiger Süßwasser-, Mineral- und Thermal-Quellen des Taunus
Entstehung
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XVI

Die Quelle steht nach der städtischen Thermen, insbesondere dem Kochbruunen in aber in ihren physikalischen Eigenschaften von ihnen direkt wahrnehmbare Gasentwick lung und ihre Temperatur ist ihre Verschiedenheit hinsichtlich der Aktivität.

Analyse des Laboratoriums Prof. Meineke und Gen.

den chemischer Hinsicht sehr nahe, ist sehr verschieden. Sie zeigt keine beträgt nur 31°. Noch auffallender

1. Grad und Charakter der Aktivität.

Am 8. Oktober wurden der Quelle mehrere Krüge Wasser entnommen und der erste

sofort untersucht. Resultat: Peuns dlen eienn Versuchszeit Versuchstemperatur A Ak 9 vorm. 10 40 vorm. 20° 281 309.9.

Um den Charakter der Aktivität festzustellen, wurden, wie bei früheren Versuchen. zwei Wulfsche Flaschen mit zusammen 11 Liter Quellwasser hinter einander geschaltet. Die Luft des geschlossenen Kreises, der den grösseren Emanationsbehälter enthielt, wurde durch

950 KRolbenhube rund viermal durch das Wasser gepreſst und mit ihr der früher beschriebene

Bleidraht aktiviert, der 3 Stunden lang auf erhalten wurde.

aktivität ermittelt.

einem

Der Versuch ergab:

negativen Potential von 2000- Für inn wurde dann wieder J aus Et- und Et unter Abzug der

1000 Volt Luft-

Jo Jig Jao J9 Joo J Joo J05 J90 8,4 7,5 5,7 3,5 3,15 2,0 2 1.4 Die Quotienten der einzelnen Glieder in die entsprechenden der Radiumreihe sind 10,99 10,68, 12,06 14,76 11,71 10,58 10,15 10,57; Mittel: 11,44.

Bringt man die Radiumreihe durch Division Versuchsreihe, so erhält man: 1. 1 8,07 6,82 5,48

Die Vergleichung der soeben deutlicher aber die Betrachtung Versuchsstunde stimmt der Dreiviertelstunde vollzieht wieder

der

berechneten Reihe

sich rascher und deckt sich

fast genau mit dem der Radiumemanation.

mit dem Mittel

30 J 45 J J 5 Joo

mit 2 der Koöffizientenreihe lehrt: Abfall mit dem der Radiumemanation überein.

11,44 auf den Zahlenrang J19 J 1.29

der experimentell gefundenen, Während der ersten halben in der folgenden

dann in der letzten Dreiviertelstunde Daraus dürfte folgen:

Die Aktivität der Quelle Kurtz istin erster Linie diejenige des Radiums.

Wahrscheinlich kommt aber in der Quelle noch eine andere Art Aktivität zur Wirkung,

deren Charakter

mit den hier beschriebenen Hilfsmitteln nicht zu erkennen ist.

2. Das Abklingen der Quelle.

Um die Abklingungskurve zu erhalten wurden in einem Zeitraum von 13 Tagen 6 Krüge

untersucht und aus Jen so erhaltenen 6 Werten für A

urve III konstruiert.

die Auch sie zeigt zwar eine grolse Verwandtschaft mit der Ab lingungs-

in der Figur S. X vorliegende

kurve der Radiumemanation, deckt sich aber mickt mit ihr. Insbesondere ergab sich die Abfallszahl 281. 309,9 712= 1,86 und ½= 2= 1,84. 150,6 1 168

Das Abklingen erfolgt

also etwas langsamer,

als das der Radiumemanation.