Temperatur Cu 80 Zn 80 vor nach V vor mach Wrsee 3 ü5 K W 8 N 3 N dem Versuche 8 8 V 8 8 V 8 70 54 1 4⁰ 18 1,183 0,854 1,023 0,987 1,010 12 12 V 12 12 142. 8 43 30„ 4 28 30“ 1,041 0,945 0,881 1,115 0,983 15,5 15,5 15,5 15,5 15,5 9 24„ 4 45 1,008 1,019 0,848 1,211 1,027 25 25 25 25 25 11 15„ 5 10 30 0,836 1,225 0,676 1,515 1,024 29 29 29 29 29 12 3„ 5 19 30 0,775 1,314 0,615 1,657 1,019 35 35 35 35 35 13 6 30„ 34 30 0,720 1,435 0,560 1,843 1,034 36 0,625 1,676 0,465 2,254 1,048
5
8 52 51 51 50,5 51,1 15 49 30„ 8 52 30 0,613 1,745 0,453 2,362 1,070 61 61 61 61 61 17 0 0 9 9 31 30 0,608 1,882 0,448 2,556 1,145 66 66 V 66 66 66 17 22 30 2 9 21 0,555 1,926 0,395 2,709 1,069 74 75 473 73 73,75 17 52 30 2 9 33 0,545 1,985 0,385 2,896 1,083 87 86 V 87 85 86,1 18 22 30 2 9 33 0,513 2,045 0,353 2,971 1,049 9 33 0,504 2,063 0,344 3,026 1,041
93 91 V 92 89 91,1 18 31 30„
Diskussion der erhaltenen Werte.
1. Die elektromotorische Kraft der Kette ändert sich mit der Temperatur bei der gegen- wärtigen Versuchsanordnung unregelmälsiger als in den beiden vorangehenden Versuchsreihen. Doch verläuft diese Veränderung bis 61°im ganzen analog den früheren Veränderungen. Auch jetzt zeigt die EK ein Minimum(bei 12⁰, gegen 14° bei der vorigen und 30° pei der ersten Versuchsreihe) und dann, die Schwankung bei 29° abgerechnet, eine Zunahme bis zu 61⁰ Von da an ist ihre Veränderung eine regellose.
2. Der Widerstand der Kette sinkt von dem Anfangswerte 1,023 bei 8° herab auf den Wert 0,344 bei 91⁰, reduziert sich also in dem ganzen Temperaturintervalle auf ein Drittel des ursprünglichen Betrages. Doch ist die Abnahme eine ganz unregelmäſsige.
3. Die Stromstärke wächst in demselben Temperaturintervalle von 0,987 Ohm bei 8° auf 3,026 Ohm bei 91⁰, d. h. sie verdreifacht sich. Hier ist die Zunahme nur bis zu 350 eine regelmälsige, wird aber von da an ganz regellos.
Die, besonders von 600 an, eintretende Unregelmäſsigkeit in der Veränderung der EK muſs zunächst befremden, da doch der Einflufs der chemischen Veränderungen in der Kette durch die stete Erneuerung der Elektrolyte beseitigt ist. Indesssen ist zu bedenken, dafs die Elektroden Zink und namentlich das frisch ausgeschiedene Kupfer bei dem Umfüllen der Kette einige Zeit mit der Luft in Berührung sind, die, zumal in den höheren Temperaturen, nicht ohne Einfluſs auf ihre chemische Beschaffenheit bleibt. Eine solche Beeinflussung modifiziert aber. wie bekannt, die EK der Metalle wesentlich.
Bezüglich der Regellosigkeit in der Abnahme des Widerstandes und in der Zunahme der Stromstärke ist neben der Unregelmäfsigkeit der EK noch in Erwägung zu ziehen, daſs bei der Erneuerung der Elektrolyte die Oberfläche der Thonzelle blosgelegt wird. Ist nun, und das tritt durchschnittlich schon von 17⁰ an ein, die Thonzelle wärmer als die Luft, so verdunstet ein 4


