Aufsatz 
Über den Einfluss der Temperatur auf die galvanischen Elemente / von August Schmidt
Entstehung
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beträchtlicher Teil des Lösungswassers, die festen Rückstände pleiben auf den Zellenwänden und an den Eingängen der Poren zurück und verändern den Widerstand der Zelle, also auch den des Elementes und die Stromstärke des letzteren. Die Art dieser Veränderung hängt von dem Temperaturunterschiede der Zelle und der Luft und von der Dauer der Bloslegung der Zellen- oberfläche ab, kann also bei verschiedenen Einzelversuchen eine sehr verschiedene sein.

Der Versuch, durch die stete Erneuerung der Elektrolyte die Einflüsse der chemischen Veränderungen innerhalb der Kette auf die sogenannten Konstanten E, w und s zu vermeiden und dadurch die Abhängigkeit der letzteren von der Temperatur rein hervortreten zu lassen, führt also in dieser Porm zu erheblichen Fehlerquellen. Diese könnten, zum grofsen Teile wenigstens, beseitigt werden, wenn die die Elektrolyte fassenden Behälter an dem Boden mit Apfluſsröhren versehen wären und die Umfüllung von entsprechend groſsen Reservoiren aus unter Aufrechterhaltung der Niveaue gleichzeitig mit der Entleerung so lange vorgenommen werden würde, bis die Temperaturdifferenz der Flüssigkeiten in der Kette und in den Reservoiren ganz oder nahezu 0 geworden sein würde.

d) Die Kette[7n Hg. H. S0, Cu SO. CuI.

Die Anordnung des Plementes war die unter c) Seite 20 beschriebene, nur war die Zn 80ο Lösung durch H. SO.-Lösung ersetzt. Die verdünnte Schwefelsäure wurde aus chemisch reiner, englischer Schwefelsäure hergestellt, deren spez. Gew. bei 17,5= 1,840 war, indem 5 Gewichts- teile dieser letzteren mit 95 Gewichtsteilen destillirten Wassers gemischt wurden. Das spez. Gewicht dieser Mischung, die in der Folge alsfünfprozentige H. SOX angeführt wird, betrug 1,035 bei 17,5⁰.

*) Erste Versuchsreihe. Cu S04 stets gesättigt, H. S0, fünfprozentig. Die Flüssigkeiten bleiben bei allen Versuchen unerneuert.

Temperatur

lemp V a 2 V doedd Cu SOo HSO L. Mitten,[a 41 w] 4s SIuch vor nach Vor nach I V dem Versuche V 9 V 9 9 9 9 160 46⸗ 3o 0,5 90 7 30)0,570 V 1,856 0,410 2,580 1,058 24,5 24,5 25 25 b 24,75 19 33 45 9 40 30 ⁊0,461 2,188 0,301 3,352 1,009 31 31 29,5 30 V 30,4 20 16 30 10 1 30 0,459 2,274 0,299 3,489 1,043 36,5 36 35 35 35,6 21 19 15 10 24 0,445 2,399 0,285 3,747 1,068 V 45,5 45 44,2 44 44,7 V 22 33 7 10 45 0,421 2,556 0,261 4,126 1,077 54,5 55 55 54 54,6 22 48 10 52 30 0421 2,588 0,261 4,172 1,089 61 61 59,5 59 60,1 23 18» 11 3 0,415 2,651 0,255 4,313 V 1,099 76 75,5 75 74 15,1 23 42 11 13 30 0,413 2,702 0,253 4,407 1,115 V 83 82 82² 50 81,75 23 21 45 11 9 0,420 2,659 0,260 4,292 1,116 101 103 94 95 l 98,25 24 3 11 18 0,405 2,747 0,245 4,547 1,114

Erörterung der erhaltenen Werte. 1. Die EK der Kette[Zn Hg,. H. SO(Cu SO Cu] von der beschriebenen Anordnung scheint zwischen 9 und 25°ein Minimum zu besitzen. Ein bei 15° angestellter Versuch erwies sich leider als zur Rechnung untauglich, da während desselben die Summe der vier abgelesenen