Aufsatz 
Über den Einfluss der Temperatur auf die galvanischen Elemente / von August Schmidt
Entstehung
Einzelbild herunterladen

24

sinkt dann wieder um weniges. Der Temperaturkoeffizient der Stromstärke ist innerhalb der Intervalle

7,75.14,5 29,9 36,2 45 594 74,9 31 88,6

+ 0,021+ 0.036+ 0.028+ 0,032+ 0,025+ 0,018+ 0,003 0,006 nren

Berechnet man, wie zu voriger Tabelle, auch zu dieser k und So, So erhält man nach der Formel s= 80(1+ kt) diesmal bis zu 60° eine weniger befriedigende Ubereinstimmung zwischen Rechnung und Beobachtung wie dies auch aus den Werten für den Temperaturkoeffizienten vorauszusehen war. Beispielsweise hat man

859,4 829,9 823,9·59,4 S;9,4· 29,9. , 0. 29 8 ¹ 1 2 k erol.200 0,04 und s8o 59.4 29,1 0,64 Dann ist: t s berechnet s beobachtet Differen⸗z 7,75 0,855 0,758 0,09 14,5 1,041 0,898 0,14 36,2 1,639 1,643+ 0,004 45 1,881 1,922+ 0,04

Eine Vergleichung der erhaltenen Resultate mit denen der vorigen Versuchsreihe ergiebt:

1. bei der Erneuerung der Zn SO.-Lösung nach jedem Versuche ist die Veränderung der EK mit der Temperatur eine regelmälsigere als ohne diese Erneuerung;

2. die Abnahme des Widerstandes ist von 30 75 eine stetigere;

3. die Zunahme der Stromstärke verläuft bis 75°im ganzen ebenso wie in der ersten Versuchsreihe;

4. die Zunahme des Widerstandes von 75° an und die Abnahme der Stromstärke von 81° an, die sich in der zweiten Versuchsreihe bemerkbar machen, haben mit der Erneuerung der Zn S0.-Lösung an sich nichts zu thun, vielmehr ist hier das bei der Besprechung der Unregelmäſsigkeiten innerhalb der dritten Versuchsreihe Erwähnte in Erwägung zu ziehen.(Vergl. Seite 25.)

-) Dritte Versuchsreihe. Beide PFlüssigkeiten wurden nach jedem Versuche erneuert, in der Kette befanden sich keine Kristalle von Cu SOl. Der seither gebrauchte Behälter für die Kupfer- sulfatlösung wurde durch einen gleich hohen, aber weniger weiten 14 cm ersetzt.

Spez. Gewicht Temperatur Cu 80. 1,199 13⁰ 2n 804 1,261 13⁰ Vor jedem Versuche wurden die Lösungen in Kochflaschen auf die gewünschte Temperatur gebracht und dann die gebrauchten rasch- aus- und die frischen rasch eingegossen. Die durch die Erhitzung bewirkte Anderung der Konzentration machte sich erst in den Temperaturen über 50° in der dritten Dezimalstelle des spez. Gewichtes mit durchschnittlich zwei Einheiten be- merkbar.