gefunden, worin R der in Centimetern ausgedrückte Radius des Kupferrings und H die in ab-
soluten Einheiten gemessene Horizontalkomponente des Erdmagnetismus für Wiesbaden ist. Zur
. M. Ermittelung von H wurden die Gröfsen MT und A je aus der Beobachtung der Schwingungs-
dauer eines Magnetstabs von bekanntem Trägheitsmoment und aus der Beobachtung der von ihm an einer kleinen Nadel in gemessener Entfernung bewirkten Ablenkung bestimmt; das Mittel aus mehreren Versuchen ergab 0,195. Da die Schwingungsdauer ohne Spiegelablesung gemessen werden mufste, so wurde H auch noch aus der Kohlrausch'schen Tabelle qurch Interpolation für Wiesbaden, dessen geographische Breite= 50 4“ 58,4“ und dessen Länge östlich von Ferro = 25° 56/ 48“ ist, berechnet und= 0, 1934(gm em sec) gefunden. Der aus der Tabelle ermittelte
Wert wurde beibehalten. Hiernach ist A= 5. 20. 0, 1934 3,1116 Der schon erwähnte Stöpselrheostat gestattete die Einschaltung von 0,1— 200 Ohm in
den Strombreis.
b) Die Versuchsmethode.
Die vorhandenen Apparate muſsten über die Methode entscheiden und nötigten dem Experi- mentator die Ohm'sche auf. Demgemälſs waren in den Strom des Versuchselementes ein- geschaltet: Ein Stromwender, der erwähnte Rheostat, die Tangentenbussole. Bezeichnet
E die EK des Versuchselementes in Volt,
W die Summe des inneren und äufseren Widerstandes in Ohm,
S die unter dem Einflusse von E und W auftretende Stromstärke in Ampere,
a der zugehörige Ausschlagswinkel,
wi ein mittelst des Rheostaten eingeschalteter neuer äufserer Widerstand,
8u der neue Strom, an der zugehörige Ausschlagswinkel und haben ν, S, die analoge Bedeutung, so ist
= 6,156 Am
E E E 8=⸗ W, 81= W P a' 82= W a, oder E FE E (1) A tana= W;(2) A tan a= W ef:(3) A tanae= W P.
Aus(1) und(2),(1) und(3),(2) und(3) folgt der Reihe nach cos a sin a
cos«sin a c tan ae— wn tan al 1 3=———. sin(¶— 1) sin(ã— ⁴)
tan α— tan e
( W=
Die Einführung des ersten dieser Werte in(1) oder(2), des zweiten in(1) oder(3) und des dritten in(2) oder(3) liefert der Reihe nach sin a sin ar
sin ‿ sin xe sin a Sin α
5) E= A= Ac,— A()= h) 2. 6) sin(—- a) ² sin(¶-— a)() sin(a— a⁹) Um den inneren Widerstand w des Elementes zu finden, muſs der Widerstand des Schlielsungskreises— er heiſse— ermittelt und von W abgezogen werden. Diese Bestim- 8 8 8
mung geschah unter Anwendung einer zweiten Tangentenbussole ebenfalls nach der Ohm'schen Methode. In den Schliefsungskreis einer konstanten Stromquelle, z. B. eines Bunsen'schen Elementes, waren der Widerstand, bestehend aus den alten Zuleitungsdrähten, dem Rheostaten


