Aufsatz 
Über den Einfluss der Temperatur auf die galvanischen Elemente / von August Schmidt
Entstehung
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11 Als Melsinstrument benutzte er ein Kirchhoff'sches Quadrantelektrometer. Von dem positiven Pol des Normalelementes und von dem des Versuchselementes ging je ein Draht zu einem Beetz'schen Doppelschlüssel, der mit dem Elektrometer verbunden war. Die negativen Pole waren zur Erde abgeleitet. Rasch hintereinander wurden dann die positiven Pole beider Elemente mit dem Meſsapparate verbunden. Die Temperaturänderungen des Versuchselementes die sich auf das Intervall 0 40° erstreckten, wurden durch ein Wasserbad oder gestoſsenes Eis bewirkt und auch die spezifischen Gewichte der angewandten Lösungen variirt. Das Resultat einer Reihe von Versuchen war:

Das Daniell'sche Element[2u Hg. H SO., Cu SO, Cu) hat eine mit der Temperatur wachsende EK. Der mit zunehmender Konzentration der H. SO.-Lösung wachsende Temperaturkoeffizient erreicht bei 30° ein Maximum und nimmt dann ab; eine Verdünnung der Cu S0- Lösung be- wirkt eine Abnahme des Koeffizienten.

Die gleiche Untersuchung ergab für das Element[2u Hg, 2n S0½ Cu SO Cu]: Ist die Zn S04¼ Lösung konzentriert, so findet ein Minimum der EK bei 20° statt, von da an wächst die EK. Ist jene Lösung stark verdünnt, so ist der Temperaturkoeffizient positiv. Eine Verdünnung der Cu SO.-Lösung hat eine Abnahme dieses Koeffizienten zur Folge.

Um den Zusammenhang zwischen dem Temperaturkoeffizienten des Elementes und seiner Elektromotorenpaare zu ermitteln, bestimmte Meyer unter Benützung der Lindig'schen Ver- suchsanordnung für die Elemente und eines Edelmann'schen Elektrometers als Meſsinstrument zunächst die EK von Cu Cu SO., Zn Hg Zn SO., Zn Hg H. S00 bei verschiedenen Konzentrationen der Lösungen. Beispielsweise fand er:

3 Volt Endlich bestimmte er den Temperatur- 1 5,90;000; Cu Cn 0. 12,95% 6,00 836 Celsius koeffizienten der Lösungen gegen einander nach 1,3% 0,000643 der von Wild befolgten Methode, auf die wir In Hg Zn SO, 25% 0,000802 demnächst(Seite 12) zu sprechen kommen . 1,8% 0,000696 werden. Er fand z. B. für Ln Hg H S03 0,9% 0,000268 310, 3, Volt 7 4 7 34,9% Cud 5) 235 1 11,9% 0,000183 11 804 34,0 12 C 0, 12 7e 0,000233Celains,

während ihn bei Cu SO, Zn SO0 das Flektrometer im Stiche liess.

Als er aus den von ihm oder Wild ermittelten Einzelkoeffizienten den Gesamtkoeffizienten berechnete, und diesen Wert mit dem durch die Beobachtung erhaltenen verglich, ergab sich nur in einem Falle, nämlich für das Element[2Zn Hg. H. S0 CuSO Cu] bei starker Verdünnung der Lösungen eine befriedigende Uebereinstimmung.

Eine Veränderung der EK des Akkumulators mit der Temperatur konnte nicht festgestellt werden.

Qualitativ steht das Resultat Meyers hinsichtlich des H. SO-Elements mit den Resultaten Lindigs, Bleckrodes und Vollers im Einklang und widerspricht denen Crovas. Ebenso stimmt das Ergebnis der Versuche Meyers über das Zn SO.-Element mit dem von Preece (Seite 5) ermittelten, nur tritt nach ersterem das Minimum der EK bei 20°, nach letzterem bei 30° ein. Bei der Verschiedenheit der Anordnung des Elementes durch beide Experimentatoren, bei den hohen Temperaturdifferenzen, wie sie bei Preece zwischen den Lösungen stattfanden, und in Anbetracht der abweichenden Konzentrationen der von beiden Forschern benutzten Flüssig- keiten kann diese Differenz nicht auffallen. Dass Gockel für die in Rede stehende Kette einen

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