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einer Kette, ausgedrückt durch die eines Normalelements, als auch die Bestimmung des inneren Widerstandes. In den Schlielsungsdraht einer Kette sind ein Kondensator und ein empfindliches Galvanometer eingeschaltet. Der Stromschluſs, die Ladung des Kondensators und der Ausschlag der Nadel werden durch einen einfachen Schlüssel bewirkt. Vor der Kette ist eine Nebenleitung von bekanntem Widerstande R nebst zweitem Schlüssel angebracht. Durch den letzteren kann, wenn der erste Schlüssel in seiner Schlufsstellung bleibt, zugleich der Nebenschluls hergestellt und der Kondensator durch das Galvanometer hindurch entladen werden. Der Gang eines Ver- suches ist daher der folgende:
Der Strom des Normalelements wird mittelst des Hauptdrückers geschlossen, wodurch ein Ausschlag D(etwa Dum auf der Skala eines Beobachtungsfernrohrs) entsteht. Das Versuchs- element, welches nunmehr an die Stelle des Normalelements tritt, erzeugt einen anderen Aus-
schlag d. Ist nun s die EK der Normalkette, e diejenige der Versuchszelle, so ist— wenn die Veränderung des Widerstandes in der Kette gegen den Gesamtwiderstand verschwindend klein ist—=-1.
Unmittelbar darauf, während der Hauptschlüssel in der Schlufsstellung pleibt, wird durch den Nebendrücker der Nebenschluls hergestellt. Hierdurch wird die Ladung des Kondensators geschwächt. Bezeichnen wir den Widerstand der Kette mit b, so ist das Verhältnis der ur-
. R.— sprünglichen Ladung zur neuen e: e bn Dementsprechend zeigt das Galvanometer einen schwächeren Ausschlag d' und es ist
R d“ d= d— d=, also b= R. b R d— d“
Die Experimente erstreckten sich auf Daniells Kette[2n, Zn SO Cu SO., Cu], auf die beiden Chromketten[2n, H. S0, Cr. K 0,+ H. SO, CI und[Zn, K Cr. 0,+ H. S0, C], und auf die Kette Leclanché.
War die CuSOa-Lösung des Daniell stets konzentriert, die Zn SO4-Lösung pei 140 ge- sättigt, so nahm die EK der Kette anfangs rasch, später langsam ab, um von einer gewissen Temperatur an wieder zu steigen. Setzte er die— übereinstimmende— EK der Normal- und Versuchskette bei 11°= 1000, so trat bei 30° ein Minimum= 988 ein, während das Maximum bei 96— 100° nicht 1000 überschritt. Bei der Abkühlung änderte sich die EK nicht. Der innere Widerstand sank von 11— 50° von 2,18 auf 0,92 Ohm und von 50— 100⁰°C. von 0,92 auf 0,66 Ohm. Bei der Abkühlung nahm der Widerstand in einem schnelleren Verhältnis zu, als das war, in welchem er bei der Erwärmung sank und erreichte bei 13⁰° 3,19 Ohm. Ahnlich gestalteten sich die Resultate, als beide PFlüssigkeiten bei 10° gesättigt waren.
Auch die beiden Chromzellen zeigten eine Abnahme(und zwar eine stetige) der EK bei steigender Temperatur. Während aber diese Abnahme in dem Temperaturintervall 14— 100° 6% des Anfangswertes bei der Zelle mit zwei Flüssigkeiten betrug, machte sie bei der mit einer Flüssigkeit nur 1,6% aus. Der innere Widerstand dieser Ketten sinkt bei der Erwärmung von 0— 100° auf die Hälfte des Anfangswertes und steigt beim Abkühlen in umgekehrter Ordnung.
Die EK der Kette Leclanché erwies sich als von den Temperaturschwankungen unab- hängig, während ihr innerer Widerstand ein demjenigen der Chromzellen analoges Verhalten zeigte.


