Aufsatz 
Beiträge zur Methodik des Unterrichts in der ebenen und sphärischen Trigonometrie
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Trigonometriſche Funktionen. 11

NI. Aufſuchen der zwei Winkeln, die zu einer Funktion gehären. 1. Sinus.

a) Wenn der Sinus poſitiv iſt, ſo gehören dazu zwei Winkel, von denen der eine im erſten und der andere im zweiten Quadranten liegt. Der letztere, Xe, wird aus dem ſpitzen Winkel X erhalten, indem man XI von 180° ſubtrahiert(Fig. 14).

Beiſpiel. log sin X= 9,34 547 10;

XI= 12°48, X= 180⁰0 F 167 12'.

b) Wenn der Sinus negativ iſt, ſo gehören dazu zwei Winkel.

von denen der eine im dritten und der andere im vierten Quadranten

Fig. 14. Fig. 15.

liegt. Aus dem in den Tafeln gefundenen ſpitzen Winkel x findet man den Winkel xa, wenn man x zu 180° addiert, und den Winkel X4, wenn man x von 360° ſubtrahiert(Fig. 15).

Beiſpiel. log sinx= 9,92865 10(n)*); X= 5802/50"; x= 180+ X= 238 2/500,= 360⁰° X= 301°57/100.

2. Koſinus.

a) Wenn der Koſinus poſitiv iſt, ſo gehören zu demſelben zwei Winkel, von denen der erſte im erſten und der zweite im vierten Qua⸗ dranten liegt. Der letztere, X., wird aus dem ſpitzen Winkel xerhalten, indem man ihn von 3600 ſubtrahiert(Fig. 16).

*) Durch die Bezeichnung(n) ſoll angedeutet werden, daß der natürliche Wert, sin x, negativ iſt.