Aufsatz 
Erklärende Bemerkungen und Verbesserungsvorschläge zu einigen Stellen unserer Schulklassiker
Entstehung
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allgemein bekannt, dass es zur Erhärtung dieser Thatsache keines Beweises, auch nicht des Zeug- nisses der ναον έιαyot, um mit Sokrates zu reden, bedurft hätte. Wer also unter α⁴eοε glühendes Eisen verstehen wollte, der würde natürlich dem ausgesprochenen Verdammungsurteile nicht entgehen können. Er scheint aber damit sagen zu wollen, dass vielfach die Erklärer wirklich unter ε⁴eο glühendes Eisen und unter eꝓνανυννασασασα ein Weichwerden verstanden hätten, sonst würde er eine solche Widerlegung nicht notwendig gehabt haben. Dies ist jedoch nicht ganz zutreffend, wenigstens nicht in Bezug auf die grosse Zahl der Herausgeber und Erklärer, denn sowie Paehler selbst ννοο einfach als Eisen d. h. ausgeschmolzenes Eisen auffasst, jedenfalls doch nicht bloss darum, um es in der Sœurn glühend machen oder erweichen zu können, sondern weil eben -id-»οοα nichts anderes heisst, so haben auch sie einfach Eisen, nicht aber glühendes Eisen ver- standen. Unter ννανυννυιασαασ⁹ verstehen jedoch manche nicht, wie Paehler, weich, sondern biegsam, geschmeidig werden, und das mit vollem Recht; denn das ist eben gerade die Veränderung, die angeblich in der Gesinnung des Ajas durch den Einfluss seines Weibes Tekmessa vorgegangen ist, er ist durch sie umgestimmt worden(siehe darüber die Bemerkung zur folgenden Stelle S. 10), und dieses Umstimmen bezeichnet schon Homer als ein Biegen,vdνππειν. B. II. II, 14 Srreyαμάικν dJo dmrae Hor* ³ασσοωνμιν. Von Eisen also und dessen Bearbeitung denken wir dabei zunächst an Waffen ist einfach die Rede ohne irgend welche Betonung von dessen Zustand, und zwar ist von demselben gesagt, dass es durch die Behandlung mit der ασαm geschmeidig und biegsam werde, wobei sofort, insbesondere durch das betont vorangestellte Saæop, klar wird, dass daneben stillschweigend und selbstverständlich der Gegensatz zu denken ist, dass nämlich Eisen, das technisch anders, also nicht mittelst der 5ααασ ßbehandelt wird, es nicht werde, sondern unbiegsam und starr, ταποs, bleibe.

Nun aber die Saαœꝓν selbst, was ist sie? Ein Eintauchen in eine Flüssigkeit jedenfalls. Paehler meint, es könne das Wort nur ein Eintauchen in ein Wasserbad bezeichnen, das aber das Eisen hart und spröde mache; denn sollte es ein Oelbad bezeichnen, so hätte das durch einen Beisatz näher angegeben werden müssen. Ich glaube nicht, dass der Einwurf stichhaltig ist, und eine solche Beifügung der Deutlichkeit wegen absolut nötig war; denn gab es zweierlei Arten der Sao, die in Wasser, die das Eisen hart und spröde, und die in Oel, die dasselbe biegsam und geschmeidig machte, und durfte Sophokles die Kenntnis davon bei seinen Lesern und Zuhörern voraussetzen, dann war doch das folgende soνπαννν⁴ϑν gerade genug, um jeden Zweifel an der bezeichneten Art der aαoωά zu heben. Und wie kommt es, dass die Scholiasten sowohl bei Elmsley als bei Dindorf so fest bei ihrem 2Aaiοy bleiben und diesem die Wirkung zuschreiben, das Eisen weich und geschmeidig zu machen? Das ist unrichtig, erklärt Paehler, denn ich habe die Probe gemacht, und das unzweifelhafte Ergebnis war, dass die Löschung in Oel den Stahl härtete, die Verbindung Sαπρσ ειριιυνϑνmν ist also unzweifelhaft unmöglich. Gewiss insofern richtig, als, wie schon bemerkt, glühender Stahl in jeder kalten Flüssigkeit, also auch in Oel, gehärtet wird. Haben also die Scholiasten geflunkert mit ihrer Behauptung, hat Hippokrates, den Lobeck anführt, hat Plinius geflunkert, wenn sie der Behandlung des Eisens mit Oel bei seiner Verarbeitung zu Werkzeugen und Waffen die nämliche Wirkung, wie die Scholiasten, zuschreiben? Und wie nun gar, wenn einer solchen G⁴ασα in Bezug auf die Schärfe und Widerstandsfähigkeit der mit ihr behandelten Werkzeuge eine solche Wirkung beigelegt wird, dass diese Schärfe und Widerstands- fähigkeit selbst ασσ genannt wird? Bezüglich der beiden Plutarchstellen(Alex. 32, 4 Gαe ααραιοασα ³ Sανινιμιαασττνννιꝙεμσρρν œ oνoνι und Pyrrh. 24, wo an dessen Schwert die oeri) Sœνꝓς ι⁴eετ2οσ gerühmt wird) hilft sich.P. allerdings darüber hinweg, indem er sagt, es scheine hier die Be-