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Beziehung: E 46 und II 343.„if inran eri εέρον νxαd deE0 Guον, 379. aiel„do Sigoov εmindoutroice elerne und 1 608. aler Saltorrt 2omdc. Denn wenn wir auch diese Participialformen durch unser Wollen zu umschreiben gewohnt sind, so ist doch auch dies nur Ausdruck des zeitlichen Verhältnisses, dem eine bewusste Absicht fern bleibt. Ohne Zweifel wird in allen Perioden der griechischen Sprache das Participium futuri am häufigsten mit Verbis örtlicher Bewegung in Verbindung treten; aber die fast aus- schliessliche Anwendung dieser Redeweise ist doch als eine Eigenthümlichkeit des frühesten poetischen Ausdrucks anzusehen.
Ueberhaupt aber tritt die Anwendung der Futur-Participia, wie schon bemerkt, dem äusseren Umfange nach ganz unverhältnissmässig gegen die Participia derjenigen Zei- ten zurück, in denen die epische Poesie recht eigentlich ihr Leben und Wesen hat, der Gegenwart und Vergangenheit. Wie sie ein unschätzbares Mittel darbieten, die Gliederung des zeitlichen Fortschrittes, ohne die in der Anreihung der Sätze noth- wendig gegebene Unterbrechung, in ihrem inneren Zusammenhang darzustellen; so sind sie in den homerischen Dichtungen mit dem feinsten Gefühl und Verständniss zum Aus- drucke der vielfachen Abstufungen des Verhältnisses verwandt, in welches die ver- schiedenen Momente gleichzeitiger oder sich nahe berührender Vorgänge zu einander treten können.
2. Wir ziehen unter diesen zuerst diejenigen Erscheinungen in Betracht, in welchen das Participium mit fast völliger Aufgabe seiner Selbständigkeit in der bestimmenden und modificirenden Ergänzung des Hauptverbums seinen Beruf erfüllt. Was in der späteren Sprache in dieser Beziehung stets in bequemer Anwendung geblieben ist, findet sich auch schon im Homer zum Theil gleichsam noch im Keime, zum Theil aber auch in mannichfacherer Ausbildung. Wir begreifen darunter die drei Fälle, wo die Participia entweder ein ganz äusserliches Verhältniss räumlicher Verbindung oder Be- wegung, oder eine adverbiale, die Art und Weise, die Form und den Charakter der Haupthandlung afficirende Bestimmung, oder eine objective, den Grund und Inhalt der- selben bezeichnende Ausführung dem Verbum finitum hinzufügen. Es ist in dieser Aufzählung ein Fortschritt von dem mechanischen Anschluss zur innerlichen, organi- schen Durchdringung der beiden sich berührenden Factoren angedeutet; aber auch schon
a) auf der ersten Stufe macht sich das Uebergewicht der persönlichen Ausdrucks- weise, welche wir so oft als einen wesentlichen Vorzug der griechischen Sprache zu erkennen haben, zum Vortheil einer anschaulicheren Darstellung geltend. Sind wir nämlich durch den Indifferentismus unsrer gewöhnlichen Uebersetzungsweise, die Par- ticipia S+ονπ †⅔und eνα durch das charakterlose mit wiederzugeben, fast dahin ge- kommen, sie als lästigen Ueberfluss zu betrachten und bequem zu beseitigen, so zeigt uns eine eingehendere Betrachtung bald, dass in ihnen immer ein bestimmtes und für


