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1. Wie es von der lebensvollen Mannichfaltigkeit des epischen Stoffes und der reichen Entwicklung seiner Form zu erwarten ist, so hat das Participium, als Glied des Satzes, schon in den homerischen Gedichten in jeder Tempusbildung, deren es fähig ist, seine zahlreiche Vertretung gefunden. Eben so wenig kann es befremden, dass der Natur der erzählenden Dichtung gemäss das die gleichzeitigen Umstände darstellende präsens und der die Momente der Handlung berichtende Aoristus, wie in jedem andern Modus, so auch im prädicativen Participium ein ungemein grosses Uebergewicht über das in die Zukunft hinausweisende Futurum haben. Gegen etwa 1700 Participia des präsens in der Ilias, und 1200 in der Odyssee, und gegen 1500 Participia des Aori- stus in jener und über 1100 in dieser kommen nur 57 Participia futuri in der Ilias und 63 in der Odyssee. Allerdings entspricht die Bedeutung derselben fast durchgehends dem spätern Gebrauche, wo diese Verbalform der Bezeichnung des persönlichen Zwek- kes dient, die Zukunft also nicht in ihrem rein objectiven Verhalten, sondern mit Be- ziehung auf eine subjective Beabsichtigung aufgefasst wird. Es verdient aber für den homerischen Sprachgebrauch Beachtung, dass bis auf vier Fälle in der Ilias, und einen einzigen in der Odyssee, sämmtliche Participien des Futurumsin beiden Gedichten sich an Verba der örtlichen Bewegung, des Gehens, Laufens, Sendens und Treibens anschliessen, und dadurch an die Verwendung des lateinischen Supinums in um erinnern. So finden sie sich nach Satrw und seinen Compositis A 606. B 49. 0 530. 58.„ 396. d 532. 229. 9 81.* 17. - 186. x 496.„ 2. 292., nach eluw und compp. 4 419. T 383. 411. K 32. 355. 451. ℳ 101. M 216. N 168. 209. 248. ⁵ 200. 205. 340. 0 136. II 161.— 335. X 310. 6 215. 360. 24. 679. F 31.* 160. 5 532. o 213. 365. 593. G 428. 1 48. 509. 1„ 360., nach ë ½α ι⁷und compp. A 13. 153. 207. 372. B 801. Z 109. K 343. M 301. N 257: 301. 248. 281. 5 264. 134. 245. 284.» 413. o 270. x 162.„ 323. 116., nach Sroααα N 493. 644., nach ιένν 428., nach 6ννννα πι 0 409. y 342. iu⁴deo, iwuνεοιμαα 502.* 492. oigoua ν 415. 0 3. 1 260. 597.„ 19. 224. 2reroεꝓeνα 618. dσ ˙ 583. d.⁴α 355. ⁵⁴ονα τ 141. uiyοuναι⁸σ 49. σαειεμε ν 74. α⁴ααονμαό 35 2. d.πννν⁴έοσιασηι ³09. durœrrdo& 334. αosσxuα 7 443., sodann nach den transitiven dyoh und compp. E 614. 5 59.„ 324. 1 165. e 299. méumc und compp. 0 368. 94. 1 623. droννν 398. A 185. T 157. 9 77. 159. 0 41. rooidsde 365. r0oνιαιαᷣ 387. X 59. 440. α 329. αl. ο 387. 4α ł 507. und P 701. und in zwei elliptischen Structuren, wo ein angemessenes Verbum zu ergänzen ist, 108 und 565. Man wird wohl annehmen däürfen, dass in der älteren Dichter- sprache die ideelle Beziehung des Zweckbegriffes noch des sinnlichen Substrates der räumlichen Bewegung bedurfte, um seine volle Geltung zu erlangen. Nur an der einen Stelle T 120. hat das part. fut. ohne diese Stütze die Bedeutung der Absicht: ær ον dyy4ovdæ Aiæ KOorlναα—πιοπν⁶σαν, wobei der Schol. A im richtigen Gefühl die Bemerkung macht: ς dννέχHναœαᷣ αοοσmσν⁶α εῦν de dyelkouoa ins ar oœνα. An den vier noch übrigen Stellen bezeichnen die partt. fut. die Zukunft ohne alle subjective


