Aufsatz 
Der naturkundliche und insbesonders der botanische Unterricht an den Gymnasien : 1. Teil
Entstehung
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des Gymnasiums entsprechende Weise zu erreichen, worin also die besonderen Aufgaben des botanischen Unterrichts bestehen sollen, das ist der Erwägung des Lehrers vollständig überlassen und soll weiter unten noch genauer besprochen werden. So viel ist an sich klar, dass es sich nicht um eine gedächtnismässige Aneignung des genannten Lehrstoffes

as für jeden Lehrgegenstand gilt, dass es vornehmlich die richtige zielbewusste Methode ist, welche ihm seine bildende Kraft

wie selbst diejenigen Lehrfächer, die allgemein als die vornehmsten formalen Bildungs- mittel angesehen werden, nehmlich die klassischen Sprachen und die Mathematik, durch

Grundsatz festgehalten werden, wenn anders erfreuliche Erfolge in der Ausbildung des Geistes erzielt werden sollen, dass die Methode sowohl dem eigentümlichen Charakter des

zweiten Forderung zu genügen, nehmlich dem Gange der geistigen Entwickelung des Zög- lings sich anzuschliessen, wird sie ihr erstes Augenmerk der Ausbildung der Sinne, des Anschauungs- und Beobachtungsvermögens zuwenden, ganz in Ubereinstimmung mit den Lehrplänen***), welche bezüglich der Methode vorschreiben, dass der Unterricht von der Anleitung zur Beobachtung auszugehen habe,

*) Lehrpläne, S. 16.**) S. 26. 8**) 8. 25.

Um nicht den für die Abhandlung gestatteten Raum zu überschreiten, mussten die übrigen Ab-

schnitte des speziellen, den botanischen Unterricht betreffenden Teiles,Unterrichtsmittel,Praktische Gestaltung des bot. U undVerteilung des Lehrstoffes auf die einzelnen Klassen für diesmal zurück-

Berichtigung: Seite 7 Zeile 10 von unten lies: Geistesprodukten statt Geistesproduktionen.