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abwärts nach außen, die vorderen etwas nach hinten, die hinteren etwas nach vorn ge⸗ bogen ſind.
Die nächſte Stufe, die beſondere Erwähnung verdient, iſt diejenige, bei welcher die Knoſpe mit dem Kelche ungefähr 2,8 mm mißt. Der letztere überragt auch hier die Krone noch und iſt noch vollſtändig geſchloſſen. Die Behaarung der in der Mitte ſehr dicken Oberlippe hat gegen die vorige Stufe bedeutend zugenommen; denn auch der Vorderrand iſt jetzt dicht mit ziemlich großen einzelligen Haaren beſetzt, zwiſchen denen ſich auch ſchon einzelne zwei⸗ und dreizellige befinden. Die größeren Haare auf der Leiſte über der Mittellinie zeigen zahlreiche unter dem Mikroſkope durch die Einſtellung meiſt ſchwarz erſcheinende, in Wirklichkeit helle, durch Er⸗ höhungen der Cuticula hervorgebrachte Punkte. Die Geſtalt der Unterlippe iſt ſchon faſt ganz dieſelbe, wie bei der offenen Blüthe. Der Mittellappen iſt vollkommen herzförmig, die Seitenränder deſſelben divergiren ſtark nach außen, und die beiden Ecken am Vorderrande ſind weit über die urſprüngliche Spitze hinausgewachſen, ſo daß die letztere überhaupt gar nicht mehr, oder nur eben noch als ſchwache Ausbiegung entweder am Scheitel des durch die beiden Zipfel gebildeten Winkels oder neben demſelben am Rande eines der Zipfel vorhanden iſt, jedenfalls aber von demjenigen, welcher die Entwickelung nicht verfolgt hat, ſchon ganz überſehen werden wird.
Länge des Mittellappens bis zur urſprünglichen Spitze* 0,01804,
mit den Zipfeln 0,02358“, Breite an der Baſis 0,01804“, Breiteſte Stelle(ungefähr in der Mitte)„ 0,02776“.
Auch die Spitzchen an den Seitenlappen ſind jetzt ſcharf gegen den angrenzenden Rand abgeſetzt und haben an Länge bedeutend zugenommen.
Länge der Spitzchen 0,00694“, Breite an der Baſis 0,00323“.
Die ganze Unterlippe durchziehen erſt drei unverzweigte Gefäßbündel als helle Linien. Eines geht mitten durch den Mittellappen bis vorn zur urſprünglichen Spitze, je eines durch jeden Seitenlappen hindurch in das Spitzchen bis faſt an deſſen Ende. Doch ſtehen ſie noch auf einer niedrigen Stufe der Ausbildung; es fehlen ihnen noch vollſtändig die Spiralgefäße Die Stellung der Staubgefäße hat ſich noch nicht im Mindeſten geändert, und die Länge der Fäden iſt noch nicht verſchieden und beträgt bei allen etwa ein Viertel von der Antheren⸗ länge. Die Farbe der Antheren iſt noch die urſprüngliche grüne. Im Faden findet ſich ge⸗ wöhnlich erſt ein Spiralgefäß, dem ſich im Connective noch eins oder zwei hinzugeſellen, um mit demſelben eine ſpäter immer ſtärker ſich entwickelnde kolbige Gruppe zu bilden.
Das Wichtigſte aber, was in dieſer Periode zu erwähnen iſt, betrifft den Inhalt der Antheren. Die früher ſchon erwähnten großen Zellen, welche die vier Fächer derſelben erfüllen⸗ ſind zu Pollenmutterzellen geworden. In jeder derſelben haben ſich in tetraedriſcher Stellung zu einander jetzt vier neue Zellen von ellipſoidiſcher Geſtalt gebildet. Dies ſind die Pollenzellen ſelbſt. Sie beſitzen einen großen, dunklen, centralen Kern und einen ebenfalls dunklen, granulöſen Inhalt. Der nicht von ihnen erfüllte Theil der Mutterzelle wird in dieſer Periode ganz von der Wand der letzteren ausgefüllt, welche ſehr verdickt, aber nicht verdichtet, ſondern weich und gallertartig iſt. Wegen dieſer Beſchaffenheit der Wände laſſen ſich denn auch


