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findet ſich eine beſondere Längsader, mit der Cubitalader durch die Cubitalquerader verbunden, mit dem Stigma durch die Stigmaquerader, ſonſt aber mit keiner Läugsader zuſammenhängend. Aus der Cubitalader geht nicht weit von ihrer Urſprungsſtelle eine Querader zur Medialader, die Discoidalquerader. Die Medial⸗ und Analader ſind durch eine kleine Querader, die Submedialquerader, verbunden.
Durch die Längs und Queradern werden die Flügel in ganz oder theilweiſe begrenzte Zellen getheilt. An der Baſis der Vorderflügel liegen vier Zellen, die Baſalzellen, welche vom Vorderrande an ſo heißen: Randzelle, Medialzelle, Submedialzelle und Analzelle, die letzte zunächſt dem Innenrande, durch die Submedialquerader in 2 Theile getheilt Unter dem Ende der Randzelle zwiſchen der Medialzelle und dem Stigma befindet ſich die Cubitalzelle. Iſt eine Cubitalquerader vorhanden, ſo bildet ſie mit den beiden Cubitaläſten neben der eben genaunten Zelle noch eine kleinere; jene heißt alsdann die erſte, dieſe die zweite Cubitalzelle. Die Gattung Myrmica hat eine am Ende unvollſtändig getheilte Cubitalzelle. Neben der Cubitalzelle, oder wenn zwei vorhanden ſind, neben der zweiten liegt unterhalb des Stigma's und des Vorderrandes die Radialzelle. Iſt eine Discoidalquerader vorhanden, ſo bildet ſie mit der Cubital⸗ und Medialader eine kleine vier⸗ eckige Zelle neben der Medial⸗ und unterhalb des Anfangs der Cubitalzelle, die Discoidal⸗ zelle. An den Hinterrand ſtoßen noch drei nicht geſchloſſene Zellen, die Randzellen. Die Hinterflügel ſind von drei Längsadern durchzogen, deren mittlere ſich in 2 Aeſte theilt. Die oberſte geht bis zum Vorderrande und iſt mit dem oberen Aſte der mittleren durch eine Querader verbunden. Auch zwiſchen der mittleren und unterſten Längsader zieht ſich eine Quer⸗ ader. So bilden ſich an der Baſis der Hinterflügel drei geſchloſſene und eine offene Zelle, und außerdem am Innen⸗ und Hinterrande noch drei offene. Neben der oberſten Baſalzelle iſt die Randader verdickt und trägt ſehr feine, in den Innenrand der Vorderflügel eingreifende und ſo die beiden Flügel aneinander heftende Häkchen.
IV. Die Beine theilen ſich in Vorder⸗, Mittel⸗ und Hinterbeine, die erſten an der Vorder⸗, die zweiten an der Mittel⸗, die dritten an der Hinterbruſt durch die eiförmigen oder länglich eiförmigen Hüften eingelenkt. Ein kleines Glied, der Schenkelring, verbindet die Hüfte mit dem Schenkel, dem dickſten und ſtärkſten Theile des Beines, ſpindel⸗ oder keulen⸗ förmig und meiſt flachgedrückt. Der Schenkel artikulirt am Ende mit der Schiene, an der Baſis dünn, gegen das Ende verdickt; die Verbindungsſtelle beider heißt das Knie. Am Ende der Schienen ſitzt eine hornartige Spitze, der Schienſporn. Der letzte Theil der Beine, welcher beim Laufen aufliegt, heißt der Tarſus(Fuß), wieder aus fünf Gliedern, den Tarſengliedern, zuſammengeſetzt, das erſte derſelben iſt am längſten, das letzte am Ende mit zwei ſpitzen gekrümmten Krallen und zwiſchen denſelben noch einem hornigen 4—5eckigen Haftlappen. Der Schienſporn der Vorderbeine iſt von dem der anderen Beine verſchieden, meſſerförmig zuſammengedrückt, etwas gebogen, auf der inneren Seite kammfömig; das erſte Tarſenglied nahe an der Baſis, wo es dieſem Schienſporne zugekehrt iſt, gebogen und hier mit Haaren bürſtenartig beſetzt. Dieſe Einrichtung iſt ein Mittel für die Reinigung der Fühler und anderen Beine, welche die Ameiſe, um ſie zu reinigen, zwiſchen dem Schienenſporne und der Baſis des erſten Tarſengliedes hindurchzieht. Die Sporne der Mittel⸗ und Hinterbeine ſind gerade, oft ringsum mit feinen Spitzen, oder kammförmig mit kleinen Dörnchen beſetzt, oft auch
einfach ohne dieſe Spitzen und Dornchen. In den Tabellen ſind unter Spornen immer die der Mittel⸗ und Hinterbeine zu verſtehen.


