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der Clarisse schenkt H. dem greisen Abt einen Apfel vom Baum der Jugend, nach dessen Genuss er verjüngt wird. Grosse Freude im Kloster, alle Glocken werden geläutet. H. und Bernars kommen in Pilgertracht nach Mainz gerade am Gründonnerstag(blancq! jeudi.) Bei seinem Wirte fragt der Pilger H nach dem Schicksal von H.'s Gattin Esclarmonde und nach den Gepflogenheiten des Kaisers am Charfreitag. Er erfährt, dass E. noch in der Gefangenschaft lebe, und dass der König am Charfreitac Morgen die Bitte jedes Armen in der Kirche anhöre und ertülle. Der Pilger H. stellt sich in aller Frühe an das Portal des Münsters Notre Dame! in Mainz. Dem König bietet er edle Steine von dem Fluss Yplaire auf der Insel Abillant an, dafür wird ihm vom König die Erfüllung seiner Bitte versprochen. H., immer noch nicht vom König erkannt, bittet um allgemeine Verzeihung. Zum Zeichen, dass diese ge- gewährt sei, küsst der König den Pilger, der sogleich um die Auslieferung seiner Frau bittet. Der erstaunte König fragt, wer sie gefangen halte und wie sie heisse.„Esclarmonde“ entgegnet H. Trotz der grossen Feindschaft, die so lange immer neu genährt worden war, verspricht Karl, seinem Feinde alles in Güte zu verzeihen und ihm E. auszuliefern. Den dritten und letzten Apfel erhält der Kaiser und wird zu einem Manne von 30 Jahren verjüngt. E. wird H. zurückgegeben. In rechtem Frieden nehmen alle am Ostersonntag in Mainz das Sacrament des Altars. Den reich beschenkten H. geleitet Karl nach Bordeaux. Der Abt von Clugni, welcher im Begriff war, zur Belagerung von Bordeaux aufzu- brechen, das ja, seiner Meinung nach, noch vom Grafen Guion(§ 9) regiert wurde, erfährt den neuen Friedensbund rechtzeitig und begiebt sich allein nach Bordeaux, wo er den König, H. und E. antrifft,„Clarissette“ wird auch zurückgeholt. Grosse Freudenfeste und Tourniere in Bord. Ab- schied des Königs und des Abtes. Der treue Bernars wird zum Sene- schall von Bord. ernannt und erhält 4 Schlösser zum Geschenk.
Anmerkung: In T. kommt H. über Palermo durch Burgund nach Clugni. In Mainz gesellt sich H. als Pilger unter die Armen im Palast des Kaisers, wo er vom Seneschall erfährt, dass E. noch in der Gefangenschaft lebe. Am Charfreitag Morgen, als der Kaiser betend das Kreuz umfasst hält, nimmt H. einen der kostbaren, leuchtenden Steine in die Hand und sofort erstrahlt der Münster in schönstem Licht. H. und der Kaiser gehen in den Kerker zu E. Durch einen Boten benachrichtigt H. den Bernars in Bordeaux, dass er mit dem Kaiser in grösstem Frieden kommen werde. Festlicher Empfang. H. wird vom Kaiser definitiv als Erbe in seinen Landen eingesetzt.


