Aufsatz 
Chansons d'Esclarmonde : erste Fortsetzung der Chanson de Huon de Bordeaux ; nach der Pariser Handschrift Bibl. Nat. frc. 1451 / eingeleitet und herausgegeben von Hermann Schäfer
Entstehung
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habe und geht am Gestade weiter, bis er den Nachen findet; H. giebt sich für Cain aus und wird von dem Fährmann zu einer Stadt Coulondres gefahren. Vor dieser Stadt trifft H. die alten Reisegefährten wieder, den S)udain und seine Leute, welche bereits das heidnische Coulondres belagern. An einem Samstag wird Coul. erobert. Die Bewohner werden Christen, da sie von ihrem Gotte Baraton noch nie ein solches Wunder wie die Verjüngung des ihnen von früher bekannten Soudain von Bocident, gesehen haben, der jetzt als jugendlicher Held vor ihnen steht. Unter- dessen ist der H. suchende Bernars in Acre angekommen. Ebendabin fahren auch H. und Soudain. Damals waren mehr als 1400 Tempelritter in Acre, die dem Sultan von Acre Tribut zahlen mussten, nachdem dieser in einem Krieg gegen Syrien gefangen genommen nud gegen hohes Löse- geld befreit worden war. Die Kriegsentschädigung und das Lösegeld sollten die Templer mitbezahlen helfen, d. h. der Sultan raubte ihnen, was er konnte. Als die Templer Rat halten, wie dem Sultan zu wehren sei, erscheint Bernars vor ihnen und teilt den Zweck seiner Reise mit; die Notlage der Templer beschliesst er durch eine kühne That zu enden. Als Spielmann verkleidet begiebt sich B. in den Palast des Sultans von Acre und erschlägt ihn beim Mahle. Vor dem Palast erwarten viele Tempelritter den kühnen B., zünden die Stadt an mehreren Stellen an und verlassen sie. Während die Templer Acre belagern, macht sich B. wieder auf die Suche nach H. und fährt nach Aufalise zu Tournant, dem Onkel der Esclarmonde. Dieser weiss schon, was in Bord. vorgefallen ist, nimmt B. freundlich auf und eilt mit 20000 Mann auf B.s Bitten nach Acre, um die Templer gegen den Neffen des erschlagenen Sultans von Acre, Barabans, der jetzt Sultan von Acre ist, zu unterstützen. Nach ihrer Ankunft werden Tournant und seine Leute von den Templern getauft. Bald darauf wird Tournant von Barabans, der einen Ausfall aus Acre macht, getötet, die Templer müssen fliehen, schliesslich auch Bernars; als er an das Meeresufer kommt, landet gerade ein fremdes Schiff, aus welchem H. und der Soudain von Bordeaux aussteigen. H. und Bernars erkennen sich nicht, kämpfen wütend mit einander, bis Bernars seinen Gegner anredet. An der Sprache erkennt H. zunächst einen Lands- mann, schliesslich seinen treuen Grafen Bernars. Welch ein Wieder- sehen! Nun erfährt IHI. das Schicksal seiner Gattin und Tochter, den Tod des Gerames und des Tournant; ohnmächtig fällt er zu Boden. Durch Bernars wird den flüchtigen Templern die nahende Hilfe H.s und des Soudain von Bocident gemeldet. Erfreut sammeln sich die Templer wieder, denen verraten wird, dass Barabans in der Nacht einen zweiten Ausfall machen werde. Auf IH.s Rat fliehen die Templer, um die Sara- zenen ins freie Feld zu locken, kehren beim Schall von H.s Horn Oliffant plötzlich um, von allen Seiten wird Barabans umzingelt und mit seinen Mannen niedergehauen. Die Templer kehren nach Acre zurück. Die an den Thoren Wache haltenden Frauen glauben, es seien ihre Männer und lassen die Zugbrücken herab. Sie werden alle getötet. Der Soudain