Aufsatz 
Chansons d'Esclarmonde : erste Fortsetzung der Chanson de Huon de Bordeaux ; nach der Pariser Handschrift Bibl. Nat. frc. 1451 / eingeleitet und herausgegeben von Hermann Schäfer
Entstehung
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was noch möglich ist. Bernars teilt der entsetzten E. die Eroberung von Bord. mit, Clarisse wird von ihm zum Abte des Klosters von Clugni heimlich und glücklich gebracht; E. wird die Gefangene des Kaisers, der sie nach Mainz abführt, nachdem er Bordeaux mit 4000 Mann Besatzung dem Kämmerer Guion als Lehen gegeben hat. Der Abt von Clugni nimmt Clarisse auf, beklagt seinen Neffen H. und E., lässt Ammen in das Kloster kommen, die Clarisse zu pflegen und entlässt Bernars, der sich auf die Suche nach H. begiebt.

Anmerkung: Vgl. Anmerkung§ 8.

In T nimmt natürlich H. am Kampfe Teil, denn er ist ja noch in der Stadt anwesend. Er trifft mit dem Kaiser beim Ausfall zusammen und bittet ihn um Verzeihnng wegen der raschen Vollziehung des kaiserlichen Schiedsspruches über Raoul. Der Kaiser verzeiht nicht. H. wirft den Kaiser aus dem Sattel, kehrt in die Stadt zurück und macht sich auf E.s Rat zur Reise bereit, um Hilfe von Salibran, dem Onkel E.'s, zu holen, der in Auffanie wohnt. Der weitere Verlauf excl. des Gerames Tod wird H. durch einen Engel am Baum der Jugend erzählt.(Anm.§ 8.)

4. Huons weitere Abenteuer.

§ 10. Voll Verlangen, dem Gelübde gemäss das heilige Grab in Jerusalem zu besuchen, machen sich H. und der Soudain auf den Weg. Sie landen an einer Insel(später Cainsinsel genannt). Der Soudain erzählt, dass noch kein Mensch lebend von ihr zurückgekommen sei. Trotz aller Warnungen steigt H. ans Land. Aus einem kleinen Golf(regort) hört er eine Geisterstimme klagen, die sich als Judas zu erkennen giebt, der zur Strafe für seinen Verrat von der Meeresbrandung gepeitscht wird. Das vor ler Sonnenhitze schützende Tuch auf seinem Antlitz rühre von Jesus her, der es ihm zum Lohn für eine That reiner Barmherzigkeit, die er einer armen Frau erwiesen, gegeben habe. Judas warnt H., weiter auf der Insel vorzudringen, jedoch vergeblich. Bald findet I. ein rollendes Fass, daneben einen grossen Hammer; aus dem nagelgespickten Fass ruft die Stimme des Busse thuenden Cain, er müsse hier bis zum jüngsten Gericht Qualen leiden; dann werde er in die Hölle kommen, die erst am jüngsten Tag mit den Seelen der Sünder aus den verschiedensten Orten bevölkert werde.(Vgl. Dante, Göttl. Komödie: Hölle 32. GesangKaina und 34. GesangJudecca 163.) Auch Cain warnt H., weiter zu gehen und rät ihm, er solle mit dem daneben liegenden Hammer das Fass zer- trümmern; thue er dies nicht, so werde er(H.) sicher sterben müssen. H. verspricht, Cains Willen auszuführen, wenn er ihm vorher gesagt habe, wohin er weiter gehen müsse. Cain sagt, H. solle dem Gestade des Meeres entlang gehen, bis er einen Kahn finde, in dem derFeind aus der Hölle als Knappe gekleidet auf ihn(Cain) warte, um ihn über- zusetzen, nachdem es ihm gelungen sei, aus dem Fasse zu entkommen. H. befreit aber Cain nicht, da Gott selbst ihn in dieses Fass gesperrt