§ 9.
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v. Persien gehört. Weil Jesus einst hier geruht hat, ist sie frei von Sturm; herrliches Gras, Früchte, eine von Jesus geöffnete Quelle und der Baum der Jugend befinden sich auf ihr. Nachdem H. die Greifen getötet hat, trinkt er aus der Quelle und isst einen Apfel vom Baum der Jugend; danach spürt er keine Schmerzen mehr, seine Wunden, die von den Grallen des Greifen herstammten, heilen sofort. Ein Engel erklärt H. die Kraft der Aepfel, weist ihn auf das von Oberon gesandte Schiff hin und erzählt ihm, dass der Kaiser Bordeaux erobert habe, Escl. in Mainz gefangen gehalten werde, und dass Clarisse beim Abt von Clugni in Sicherheit sei, nichts jedoch von dem Tode des Gerames. Huon trinkt aus der Quelle; voll Erstaunen über die Rüstung, die H. aus Furcht vor den Greifen angelegt hatte, folgen Hirsche seinen Spuren. In dem Augenblick, wo das Wasser jener Quelle in den wunderbaren Fluss Iplaire mündet, wird es zu Steinen. Diesen heiligen Ort findet nur, wer von Gott dazu bestimmt ist. Der Berg„Tenebree“ verursacht den„Strudel von Galiläa“, den H. durch- fahren muss; H. 3 Tage in Ohnmacht. Ein Kaufmann Climent erkannte H. als den Sohn des Grafen Seguin von Bordeaux. H. löst mit 11 der kostbaren Steine alle Franzosen(400), die in der Gefangenschaft des Admirals von Bocident lebten. Mit diesen wird eine Fahrt nach dem heiligen Grab beschlossen. Der 160 Jahre alte Admiral würde gerne mitreisen und Christ werden, doch fühlt er sich zu alt. H. gibt ihm einen Apfel und verwandelt den Greis zu einem 20 1 jährigen. Nun wird er und sein Volk christlich; der Admiral wird Gaifier getauft, Klöster, Kapellen, und 3 Erzbistümer werden errichtet. Beschreibung von Bocident.
3. Eroberung von Bordeaux, Tod des Gerames; Clarisse wird nach Clugni, Esclarmonde als Ge- fangene nach Mainz gebracht.
Während H'’s. Abwesenheit wird die Belagerung von Bordeaux fortgesetzt. Gerames und Bernars machen einen Ausfall, der durch einen Verräter dem Kaiser verraten worden war. Furchtbare Schlacht, in welcher Gerames den Kaiser mit seinem Pferde zu Boden wirft, aber durch die herbeieilenden Deutschen gehindert wird, den Kaiser zu töten, der ein neues Pferd besteigend den Kampf um so erbitterter weiterführt. Esclarmonde schaut von der Burgmauer dem Kampfe zu und betet. Die Mannen von Bordeaux werden geschlagen; vor dem von den Alemannen gesperrten Thor fällt Gerames tapfer kämpfend. Ein Alemanne hängt sich den Wappenschild des Gerames um und wird infolge- dessen unbeanstandet von den Thorhütern durch das Thor in die Stadt gelassen, andere dringen nach und zünden die Häuser an. Die Soldaten eilen von den Mauern weg, um aus ihren brennenden Häusern zu retten,


