Aufsatz 
Die Sprachvergleichung im neusprachlichen Unterricht : 2. Teil
Entstehung
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aber que je veuille, ils font, aber que je fasse); ein Zweites jedoch viel bedenklicheres als die Möglichkeit, daß der Schüler irregeleitet wird, ist: durch diese Hilfe kann er eine ganz falsche Vorstellung von dem Entstehen der Formen bekommen! Daß es natürlich bei der vorgeschlagenen Art der Behandlung der unregelmäßigen Verben nicht ganz ohne Etymologisieren abgeht, ist selbstverständlich. Aber man wird sich hier doch auf Weniges beschränken können:

Vor allem wird man den Schüler daraufhinzuweisen haben, daß die Entwicklung der lateinischen Vokale im Französischen verschieden ist, je nachdem sie den Ton haben oder nicht(mori: je meurs=morior, nous mourons=morimur).

Daß die Endung-o, ebenso die auslautenden Konso- nanten m, t im Auslaut abgefallen sind, während-a als e erhalten bleibt, merkt der Tertianer bald von selbst: amas Saimes, amat Paime, amem Paime. Dast der dritten Person findet sich im Neufranzõsischen wieder zur Vermeidung des Hiats: parle-t-il, parlera-t-il, viendra-t- il?

Das Participium Praesentis der Konjugation auf-are findet sich im Französischen mit der gleichen Endung: amantem aimant. Es ist dann auf die übrigen Konjugationen übertragen worden: prenant, punissant. Reine Verbaladjektive von Partizipien auf-ens, entem unterscheiden sich von den allgemeinen Partizipialformen auf-ant bisweilen noch durch die Endung-ent: z. B. adhérent, différent, excellent u. a.

Das Participium Perfecti kann ebenfalls oft erklärt werden nach dem oben Gesagten:

amatum aimé punitum puni conductum conduit factum fait dictuu dit.

Wenn der Schüler erkannt hat, daß c vor Konsonant zu i wird, und das wird er bald merken, wird man auch die gefürchteten Formen dites P dicitis, faites facitis erklären können.(Daß unbetonte Silben schwinden, ist eine auch für den Tertianer offenbare Erscheinung.)