Aufsatz 
Die Sprachvergleichung im neusprachlichen Unterricht : 1. Teil. Anfangs-Unterricht
Entstehung
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Die Bildung der zusammengesetzten Zahlen von 20 bis 100 geschieht meist übereinstimmend mit dem Französischen durch Vorstellung der Zehner und Zufügung der Einer:

cinguante-deuæ, fifty-two.

Doch auch die im Lateinischen übliche und im Deutschen regelmäßige Bildung ist zulässig: One-and-twenty; unus-et-viginti; einundzwanzig.

Die Ordnungszahlen werden im Englischen wie im Deutschen und Französischen von den Kardinalzahlen abge- leitet; die Ableitungssilbe ist deutschste, französisch ieme, englisch-th. Somit sind auch die Ordnungszahlen ihrer Herkunft und Bildung nach germanisch, die einzige Ausnahme ist second(frz. second). First ist deutsch Fürst, der Krieger, derals erster, d. h. an der Spitze des Heeres reitet; third ist deutsch dritte(Metathese des r). Alle anderen Ordinalia werden abgeleitet.

Zur Unterscheidung gleichnamiger Fürsten stehen im Englischen und Deutschen wie im Lateinischen die Ordnungszahlen, im Französischen die Kardinalzahlen(außzer bremier): Guillaume deux. William the second; Wilhelm der Zweite; Guilelmus secundus.

Monatsdaten werden im Englischen wie im Deutschen durch die Ordinalzahlen bezeichnet, im Französischen durch die Kardinalzahlen(Ausnahme: premier):

on the twenty-second of July) am zweiundzwanzigsten Juli le vingt-deux juillet.

Gleichmäßig setzen die französische, englische und deutsche Sprache bei den zusammengesetzten Ordinalzahlen nur die letzte Zahl als Ordnungszahl, das Lateinische dagegen jede einzelne Zahl: