Aufsatz 
Die Sprachvergleichung im neusprachlichen Unterricht : 1. Teil. Anfangs-Unterricht
Entstehung
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Den Grund dafur, daß die Namen der Städte und Länder auf-e im Französischen Feminina sind, kann man den Schüler leicht finden lassen, wenn man ihn daran erinnert, daß Städte und Länder oft durch eine Frau verkörpert werden: Germania, Francofurtia.

Trotz der zweifellos vorhandenen Vorteile kommen Heiner und andere zu dem Ergebnis, daß es besser sei, das Lateinische nicht oder nur in einzelnen Fällen heranzuziehen. Er empfiehlt daher(S. 184), der Schüler sollte das Substantiv mit dem Artikel lernen oder auch in Verbindung mit einem Adjektiv. Dieses mechanische Einprägen ist nur, wie Fries (Das Geschlecht der lateinischen Substantive und das Verb. Progr. Nauen 1902) richtig sagt,fur die Wörter praktisch, die sehr oft vorkommen, und auch hier wird es sehr langer, unaufhörlicher Uebung bedürfen, um die erforderliche Sicher- heit zu erreichen. Im Uebrigen ist es für den Schüler vor- teilhafter und nützlicher, wenn er durch eigenes Nachdenken das Geschlecht eines Substantivs finden kann, und dabei kann ihm oft das Lateinische gute Dienste leisten.

Welche Vorteile kann nun der englische Unterricht bei der Erlernung des Geschlechts der Substantive aus den anderen Sprachen ziehen?

Die Genusregeln sind hier viel einfacher wie im Franzö- sischen, da die drei natürlichen Geschlechter für das gramma- tische durchaus bestimmend sind.

Sun und moon können im Englischen neben dem säch- lichen Geschlecht auch ein persönliches Geschlecht haben. Jun ist öfters masculinum, vgl. frz. le soleil, lat. Sol,(griech. Helios); moon ist öſters femininum, vgl. frz. la lune, lat. Luna, (griech. Artemis). Die Gründe für die Personifizierung dieser beiden Substantive sind also mythologische Vorstellungen.

Ländernamen können im Englischen oft als Feminina behandelt werden, ebenso die Namen der großen Stadte. Vgl. das Geschlecht der Landernamen im Lateinischen und