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er ſtark und glüͤcklich in ſich ſelbſt, Intelligenz, Gemein⸗ und Familienwohl befoͤrdert wird, und die Menſchheit in ihrer im⸗ mer ſteigenden Vervollkommnung fortgeht.
So verlangt alſo der Geiſt der Zeit und die Zuſammenſtellung mit andern gebildeten Staaten, daß dem oͤffentlichen Unterrichte ſchon in der Hinſicht der Vorzug gebuͤhre, weil ſich nur auf dieſem Wege der Staat hauptſaͤchlich verſichert halten kann, daß ſeine Staͤrke und Achtung durch die kommenden Geſchlechter nicht untergehe, ſondern erhalten und erhoͤhet werde. Unentbehrliche Mit⸗ tel hierzu ſind aber neben den Anſtalten fuͤr allgemeine Volksbildung die Gelehrtenſchulen, und zwar nicht blos in Ruͤckſicht der Erhal⸗ tung und Vervollkommnung der Kuͤnſte und Wiſſenſchaften und der hiervon abhaͤngenden Bluͤthe eines Staates, ſonderu in Hinſicht deſſen, wodurch ſeine hoͤchſte Bluͤthe hervorgebracht und geſichert wird, naͤmlich ſittlicher Veredlung, als letzten Zweckes jedes einzelen Menſchen wie der ganzen Geſellſchaft. Es iſt die Pflicht des wiſſenſchaftlich Ge⸗ bildeten, bei Allem, was er an der Geſellſchaft leiſtet, dieſen letzten Zweck ſich vorſchweben zu laſſen. Um ihn aber mit Gluͤck zu verfolgen, muß er doch zunaͤchſt ſelbſt ein guter Menſch ſeyn; und wenn ſchon jeder, welcher in der Geſellſchaft lebt, ihr auch ein gutes Beiſpiel ſchuldig iſt, wieviel mehr iſt es der wiſſenſchaft⸗ lich Gebildete, der in allen Richtungen der Bildung den uͤbrigen Staͤnden es zu⸗ vorthun und ihnen Muſter ſeyn ſoll!— Darum iſt es auch von dieſer Seite eine wichtige Angelegenheit fuͤr den Staat, durch oͤffentliche Gelehrtenſchulen ſich zu verſichern, daß er Pflanzſchulen unterhaͤlt, aus welchen nicht blos gelehrte, ſon⸗ dern auch ſittlich veredelte Menſchen hervorgehen.— Und ſo erſcheinen denn
*) Das wahre Auge und der goͤttlichſte Blick eines Regenten iſt, in jedem Stande, in jeder Wiſſenſchaft den Werth zu entdecken, der in ihnen liegt, und ſie zu dieſem Werthe mit wohlthaͤtiger Hand gleichſam zu zwin⸗


