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Zu diesen 216 Schülern traten im Laufe des Sommersemesters unter be- sondern Verhältnissen, die ihre Aufnahme bei der Hohen Behörde zulässig er- scheinen liessen, noch' 2 Schüler in die VII. und VI. Klasse, so dass am Ende des Sommerhalbjahres die Gesammtzahl der Schüler 218 war.
Bei Eröffnung des Wintersemesters traten 7 davon aus. Der Sextaner Jurany ging an das Gymnasium zu Kreuznach über; der Octavaner Halm von Rennerod wanderte mit seinen Eltern nach Texas aus; der Septimaner Kühn von da blieb angeblich wegen Heimwehes zu Hause; der Sextaner Bender von Kirberg gab seine Studien auf wegen Kränklichkeit, und der Tertianer Herz Mai wurde Kaufmann. Tief betrauern mussten wir endlich den Tod eines braven, hoffnungsvollen Quartaners, Hammerschlag von Limburg, der freudig mit den Pfingstferien in seine Heimath ging, und dort im elterlichen Hause den 12. Juni 1845 einer 31tägigen schweren Krankheit er- lag, als erstes Opfer, das der Tod seit Wiederherstellung des Gymnasiums aus unserer Mitte gefordert hat. Der Abgang dieser 7 Schüler wurde durch eben so viele neu eingetretene wieder ersetzt, worunter 4 aus den Gymnasien von Weilburg und Wiesbaden ohne Prüfung eintraten, und 3 von Hoher Landes- regierung ausnahmsweise die Erlaubniss zur Aufnahme durch Prüfung erhiel- ten, die mehreren andern, die sich noch gemeldet hatten, wegen Beschränkt- heit der Klassenräume, hatte versagt werden müssen.
Im Laufe des Wintersemesters traten noch 2 Israeliten zur Handlung über, und 3 neue Schuler gesetzlich ein, so dass am Schlusse des Winter- halbjahres 184 ⁄6 der Bestand 219 war, nach folgender Vertheilung:
Schülerſtand am Ende des Winterſemeſters.
a) Katholiken. b) Evangelische. c) Israeliten. Klasse. Summe. Waren vores. Hinzu Sind waren voces. Hinzu Sind Waren anses. Hinzu Sind A. Unterklassen. VIII. 38— 1 39 4—— 4 2—— 2 45 VII. 36 2— 34 12— 1 13 1 1—— 47 VI. 22 1 2 23 6 2— 4———— 27 Y. 24—— 24 4—— 4———— 28 B. O0berklassen. IV 25 1 1 25—— 2 2 1 1—— 27 III 23—— 23—— 1 1——— 24 II 18— 1 19 1—- 1 2————[21 219


