einige Tage ſpäter, am 4. Oktober, erfolgte die miniſterielle Genehmigung dieſes Aktes. Danecriagahce Nachdem ſo die ſchwierige Frage der Beſchaffung eines paſſenden Anter⸗ Ausſchuſſes an die kunftsraumes die glücklichſte Löſung gefunden hatte, richtete der geſchäfts⸗ ſdt Verwaltans. führende Ausſchuß unterm 4. Oktober 1887 eine abermalige Eingabe an die ſtädtiſche Verwaltung, mit der Bitte, es wolle ihr gefallen„die Er⸗ richtung einer ſtädtiſchen Höheren Mädchenſchule für 600 Kinder in der in der früheren Eingabe dargelegten Art und Weiſe zu beſchließen, die Jeſuiten⸗ kaſerne zur Aufnahme der Schule zu beſtimmen und die notwendigen bau⸗ lichen Veränderungen in dem Gebäude anzuordnen“. Die Aberweiſung dieſer Eingabe an die Ausſchüſſe für Bau⸗, Finanz⸗ und Schulangelegenheiten zum Zwecke genauerer Prüfung erfolgte in der Stadtverordnetenſitzung vom 6. Oktober 1887. ümbau Nun ging die Sache raſch voran. Schon vor der übergabe der Jeſuiten⸗
der Jeſultenkaſerne,., zwecks Aufnahme kaſerne an die Stadt waren, zur Beſchleunigung der notwendigen Ambauten,
eadaemn, von dem Stadtbauamte unter Kreyßigs bewährter Leitung Skizzen ausge⸗ arbeitet worden. Dieſe wurden am 26. April 1887 dem Bauausſchuſſe unterbreitet und dienten der Beratung über die künftige Einrichtung des Gebäudes als Grundlage. Architekt Ph. Krebs ward als Mitglied der Bau⸗ kommiſſion mit der Prüfung der Pläne und des Koſtenüberſchlags beauftragt. Seiner Aufgabe entledigte er ſich im April 1888 in einem längeren Bericht an die Stadtverordnetenverſammlung,„den Ambau der Jeſuitenkaſerne zu Schulzwecken“ betreffend. Darin wurde zunächſt nachgewieſen, daß das Gebäude, das der Stadt nur unter der Bedingung überlaſſen worden war, daß es als Schulhaus benutzt werde, für Volksſchulzwecke, wie dies die Gegner des Mädchenſchulprojekts im Stadtrat wünſchten, nicht verwandt werden könne, mithin nur für eine„Höhere Töchterſchule“ geeignet ſei. Bezüglich des Ambauplans ſelbſt aber ſchloß ſich der Berichterſtatter im weſentlichen den Anſichten des ſtädtiſchen Bauamtes an. Dieſes hatte einen Kredit von Mk. 141450 verlangt, der auf Mk. 109 000 herabgeſetzt wurde; für die Beſchaffung des Mobiliars wurden Mk. 24300, für die Anlage eines Zentralheizungsſyſtems Mk. 20000, im ganzen alſo Mk. 153 300 beanſprucht. Dabei waren folgende Räume vorgeſehen:
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