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konnte, war ich nicht mächtig,— denn dem Geſchicke konnte tch nicht entrinnen.“ Alexander antwortete und ſprach:„Und doch werfe ich dir das als Mangel deines Wiſſens vor, daß du ſagteſt, dein Tod werde von deines Sohnes Händen erfolgen, und du haſt nicht gewußt, daß du von meinen Händen ſterben würdeſt.“ Nektanebus aber ſprach:„Daß ich durch meinen Sohn ſterben würde, hatte ich geſagt, und ich habe mich in meiner Rede nicht getäuſcht, denn du biſt mein Sohn.“
Nun erzählt Nektanebus ausführlich ſeine Geſchichte„und als er das geſagt hatte, entwich ſein Geiſt, und er ſtarb.“ Alexan⸗ der will den Leichnam des Vaters nicht in der Grube zum Fraße der Thiere laſſen, ſondern trägt ihn auf ſeinen Schultern in den Palaſt der Olympias.
„Und als Olympias Alexander ſah, welcher den Leichnam des Nektanebus trug, ſprach ſie zu ihm:„Telimunuus, der zweite Achduus ¹), was trägſt du da mein Sohn?“ Alexander ant⸗ wortete und ſprach zu ihr:„Adunus trug ſeinen Vater auf den Schultern, nämlich aus Sorge und Liebe, denn er war ein Greis und gelähmt; ich aber trage dieſen Körper ruchlos und als Vater⸗ mörder.“ Olympias aber ſprach zu ihm:„Haſt du deinen Vater Philipp getödtet?“ Alexander ſprach:„Ich habe ihn nicht getödtet.“ Olympias ſprach zu ihm:„Alſo war Nektaneb dein Vater?“ Alexander ſprach:„Allerdings, die Götter haben nach ihrem Wil⸗ len ihn zu dir geſandt.“
Nun folgt weitere Aufklärung. Olympias verachtet ſich ſelbſt, doch findet ſie Troſt in dem Gedanken an des Nektanebus Herkunft und freut ſich der Stärke des Sohnes. Alexander aber begrub den Leichnam Nektanebs„wie ein Sohn ſeinen Vater und wie
1) Die Worte ſind natürlich entſtellt, weil ſie der Ueberſetzer nicht verſtand Es iſt zu emendiren:„Was trägſt Du mein Sohn?“ Al. u. ſ. w.:„Als der zweite Aeneas trage ich meinen Vater. Aeneas aber trug ſeinen Vater Anchiſes u. ſ. w.“
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