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Philippus neben einem„Pesdin 9) d'moje“, alſo einem kleinen Teich oder an einem Röhrentrog im Hühnerhofe niederſitzen und ihn in einem philoſophiſchen Buche(A*ν r6Tois BiX⁴ς) leſen läßt. H und V ſagen bloß allgemein, er habe ſich mit wichtigen Dingen beſchäftigt, B und C laſſen auch das weg ²). Wie un⸗ ſinnig manchmal die Wundergeſchichten von den Späteren nach⸗ gebildet worden ſind, möge hier ein Beiſpiel zeigen. In dem ei⸗ nen der franzöſiſchen Proſaromane bei Berger heißt es von dem Wunderei:„en yssi un petit serpent“, und dann:„et l'oeuf devint entier comme devant.“ Das hindert den Autor aber nicht, den Drachen dennoch den Kopf wieder in das Ei ſtecken zu laſſen. Siehe: Weismann II, p. 373. Eine merkwürdige Parallele zu der Erzählung des Pſeudokalliſthenes findet ſich übrigens bei Lucian: Alexander 13.(Bipont.). Der Pſeudomantis verſteckt an der Stelle, wo er ſpäter ſeinen Tempel errichten will, ein veiov 60v SO2&SVONTSvOy, 2vSov rroy EPrsröy rt i vvnrov, zer⸗ bricht es dann vor der Menge und proclamirt, als die Schlange herauskriecht, das Wunder der Erſcheinung des Aeskulapius.— Zwiſchen 6 ds ⸗ roo Kyripéy elre iſt vielleicht 22‿π νκωοεω 5d ro e05 ausgefallen. So leſen nämlich B und C, V: dei adminiculo inspiratus und H: phetschjetzeal. S füllt die Lücke nicht aus. Bei H und V rekapitulirt ferner Philippus dem Wahr⸗ ſager kurz die Begebenheit: gallinam, ovum, dracunculum, cir- cuitum, mortem dracunculi; nichts davon bei A und S. Die Correctur Jœιαdeie oder Iwgnel⸗ e2hen ſtatt doaνεε εie ekeen wird durch S beſtätigt:„(Philippus) multa dona ei dedit et (Chaldaeus) domum suam rediit.“
Im ganzen Kapitel iſt abermals genaue Verwandtſchaft zwiſchen S und A einerſeits und von HV B C andrerſeits zu conſtatiren.
¹) Das lateiniſche piscina. 2²) Die Lesart bei 8: Die Henne ſetzte ſich eee kenscheh des Phi⸗ lippus iſt umzuändern in b'gau kenfeh.


