Aufsatz 
Beiträge zur Geschichte und Kritik der Alexandersage. Auszug aus der syrischen Übersetzung des Pseudokallisthenes mit Beziehung auf den Text der griechischen Codices, sowie der lateinischen und armenischen Versionen : 1. Teil
Entstehung
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auch etwas modificirt, bei p:lterea Philippus rex pugnavit et vicit. Apparuit ei namque in ipso proelio draco, qyui an- tecedebat eum et inimicos ejus prosternebat. Die übrigen Recenſionen berichten in keinerlei Weiſe von einem Beiſtand, welchen der Drache dem König gegen deſſen Feinde geleiſtet hätte; es wird nur erzählt, er habe ſich ihm in der Geſtalt des Ammon, des Apollo und des Asklepios gezeigt, nach H des Ara⸗ mazd und Ammon, nach V: quippe ut Jovem credas ex aquila, ut Hammonem ex dracone. Es gehen hier wieder ll und V mit B und C Hand in Hand, und manche Züge der gemeinſamen Erzählung ſcheinen erſt ſpätere Ausſchmückung zu ſein. So z. B. ziſcht der Drache ſo ſchrecklich,daß die Grundfeſten des Palaſtes erbebten, zuletzt verwandelt er ſich in einen Adler und fliegt davon. H berührt ſich hier ſogar mit C in der trivialen Wen⸗ dung:Wohin er aber(der Adler) flog, iſt überflüſſig zu ſagen. ¹)

Kap. 11.(S. p. 23 25. H. Nℳ* 23 25.)

Eines Tages ſitzt Philippus in ſeinem Park und lieſt in einem philoſophiſchen Buche, da hüpft ihm eine Henne auf den Schoß und legt ein Ei. Als dieſes die Erde berührt, zerbricht es, eine kleine Schlange kommt heraus, kriecht um die Schale, ſteckt dann wieder den Kopf hinein und verendet. Der oberſte der königlichen Zeichendeuter Antiphon deutet dieſen Vorfall ſo, daß des Philippus Sohn ein großer unbeſiegbarer König ſein, die ganze Welt umwandern und unterwerfen, bald darauf aber ſterben werde.

Der Codex A bietet die Lesart 7, öc; Müller corrigirt nach B: 6½0e, und damit ſtimmt II überein) Aber S muß doch worxörc oder smisgorc geleſen haben, da er den

¹) Kal 1 ο 2⁸G08 7 xsοεεετον 87 A4†ety. Isk thè ur tscho- gau, aujelord è ints asjel. )J tenkachit urjemn tjeghuodsch.