Aufsatz 
Beiträge zur Geschichte und Kritik der Alexandersage. Auszug aus der syrischen Übersetzung des Pseudokallisthenes mit Beziehung auf den Text der griechischen Codices, sowie der lateinischen und armenischen Versionen : 1. Teil
Entstehung
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mengeſetzt, dann geht I wieder mit B. Die Lücke bei A, wenn hier eine vorliegt, welche Müller mit den Worten des franzöſiſchen Proſaromanes ausfüllt: Royne, tu as pechie ete, wird auch durch S nicht ergänzt. Dafür hat S aber gegen das Ende des Kapitels nach: kyrrν It veiper 8exνοαρρ einen Zuſatz mit V, H, B gemeinſchaftlich. S. überſetzt nämlich:Mit allem können die Könige kriegen, mit den Göttern aber zu kriegen ver⸗ mögen ſie nicht. H hat genau dasſelbe wie B. ¹)

Kap. 10.(S. p. 21 23. H. Mo 20 23.)

In Philippus erwacht allmählich Argwohn. Darum ver wandelt ſich Nektanebus in einen großen Drachen, erſchreckt den König ſammt ſeiner Umgebung und zeichnet Olympias vor allen ſo ſehr aus, daß Philippus, überzeugt, die Erſcheinung des Am⸗ mon vor ſich zu haben, ſich glücklich preiſt, eines göttlichen Spröß⸗ lings Vater genannt zu werden.

Im ſyriſchen Text iſt zu Anfang des Kap. eine Lücke, die offenbar durch die Nachläſſigkeit eines Abſchreibers entſtanden iſt. Die Worte: 00 Jp 2 200 0Anty kzei fehlen in der Ueber⸗ ſetzung, das ſtehen gebliebene ello aber weiſt noch deutlich genug auf ſie hin. Gegen Ende des Kapitels lautet der Text von S:Philippus ſprach zu Olympias: Große Königin Olympias, und ihr übrigen alle, die ihr vor mir ſteht, einen ſo geſtalteten Drachen habe ich geſehen zu der Zeit, als ich mit den Feinden Krieg führte, und vieler Feinde Anſchlag iſt von dieſem Drachen vereitelt und zerſtört worden. Danach iſt zu leſen bei K:Too- rov T0v Sodνοοva eiSovy Ty 6NELOy SO⸗ od⸗&v d 50- ocy ſtatt des ve*ο des Textes oder des von Müller vor⸗ geſchlagenen aveergeovra. Die gleiche Relation findet ſich, wenn

¹) Khanzi zamjenain intsch karjemkh thagauorkhs, baitz arr astuat- sen wotsch intsch karjemkh,denn alles vermögen wir Könige, aber gegen die Götter vermögen wir nichts.