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auftreten, ganz wie es im vorhergehenden Kapitel angedeutet war. Es wird kaum die Stelle mit Sicherheit zu beſſern ſein, da A S p ganz anders berichten, V aber die Sache kurz abmacht mit den Worten: efficitque ex scientia reliquum corpus veluti draconem.— Die erſten Worte, die Nektanebus an Olympias richtet, ſind bei H am ausführlichſten. Er fügt an die Worte von A: Xréoᷣœr dvna„r. auch die von B: Jue*vo bis 62615 v. A bringt dieſen Reſt der Prophezeiung erſt zu Anfang des folgenden Kapitels.— Statt Ao ⁊ ν ο lies πα νε ⁹Q oder 05εεοο. Dieſer Dionyſos iſt urſprünglich der von allen Egyptern verehrte(Her. II, 42) Osiris, der gleichfalls erwähnte Herakles aber Schu oder Chunsu ¹).
Kap. 8.(S. p. 18— 20. II. A2 16— 19).
Nektanebus bezaubert einen Seehabicht und entſendet ihn an Philippus. Der geflügelte Bote raunt dem König, was ihm bisher Geheimnis war, während des Schlafes ins Ohr. Ein Traumdeuter, von Philippus befragt, verheißt dieſem die Geburt eines Sohnes, beſtätigt deſſen Abkunft von Ammon und weiſſagt ſeine zukünftige Größe.
Der Seehabicht war nach Plin. N. II. X, 8(von Berger citirt) prosperrimi augurii nuptialibus negotiis. Ueber das 0ꝓxοεεεευν τπ άηꝙννεέμ έμᷣ u9 hv Lovri eaXiy NEov- 705 TNiO 2ro« 22t SoArtoy und die Deutung dieſer Handlung ſiehe Plutarch. Alex. II, 5. Auch die Beſchreibung des Ammon erinnert an Plut. Alex. XXVI, 25. Uebrigens ſcheint die Sage
¹) Letzterer hatte unter andern auch bei Kanobus, unweit Alexandrias, einen Tempel(lHerod. II, 113), und Ptolemäus III. Euergetes errichtete ihm vor ſeinem Heiligthum zu Theben einen gewaltigen Pylon. Sein Nachfolger Ptolemäus IV. Philopator und ſpäter Ptolemäus 1X. Auletes begünſtigten beſonders den griechiſchen Dionyſoskult anſtatt der einheimiſchen Oſiris⸗ verehrung. Oſirisgräber wurden zwei bei Alexandria gezeigt in Taανι magna(Abusir) und parva; andere gab es in Sais, Abydos, Phylae, Bu- siris, Memphis,


