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ebenfalls beſtimmend auf die Planeten ein, die ſich in ihrem Be⸗ reich befanden. Der zweite Kreis fehlt bei p; die Sterne ſind da kurz ſummirt. Nektanebus holt hervor: septem splendidissima astra horas explorantia et nativitates hominum et septem la- pides sculptos et duos lapides ad custodiam hominum con- stitutos. H iſt zur Textkritik von A unbrauchbar, da es beinahe Wort für Wort zu B ſtimmt.
Von Planetennamen werden außer Sonne und Mond genannt:
1) Ares, der dem Kriegsgott(chaldäiſch Nergal, 2. Kön. 17, 30) geweihte Stern, deshalb mit blutrothem Steine bezeichnet. Die perſiſche Benennung Wahrom iſt Behram oder Vaharam, in älteſter Form Verethraghna, ind. Vritraghna, d. i. Tödter des Vritra, urſprünglich ein Beiname des Indra, im Zendaveſta der Gott des Sieges. Vgl. Duncker: Geſch. d. Alterth. 2, 13; 2, 348 und ſonſt.
2) Nobu, der Schreiber, d. i. der griechiſche Hermes, der egyptiſche Taati oder Toth, der in hieroglyphiſchen Texten den Titel:„Schreiber der Wahrheit“ führt, für den Erfinder der Schreibkunſt gilt und als Schreiber des Himmels die irdiſchen Begebenheiten aufzeichnet: Der perſiſche Name Tir iſt der zen⸗ diſche Tistrja(Tistar), im Pazend Tir(Sirius). Duncker l. c. 2, 370 u. ſ. w.
3) Bil iſt Bel(Baal) oder Zeus(Diod. II, 8, 4). Man brauchte, falls man der oben erwähnten Lesart des Syrers (dumjo d'*zius) beipflichten wollte, keinen Anſtoß daran zu neh⸗ men, daß der Planet zweimal genannt würde, da die auf dem äußerſten Kreis genannte Figur möglicherweiſe nur den Platz markirte, wohin der Edelſtein hernach geſetzt wurde. Der perſiſche Name Hurmasar iſt der zendiſche Ahura mazda, im Pehlwi Ochramazdi, neu perſiſch Hormuzd, griechiſch Oeuiada⸗, der oberſte Gott der alten Perſer. Der Armenier hat hier geradezu Aramazd.


