32
tend, ein: Interea Philippus rex Macedoniae abütt in proelium. Dann geht Nektaneb ſelbſt in den königl. Palaſt, ut Olimpiam conspiceret et videret pulchritudinem ejus. Nach B und H beſucht umgekehrt Olympias zuerſt den Seher.— C führt gar noch eine Dienerin ein, die der Königin erſt von dem Ruf er⸗ zählt, den ſich Nektanebus in Pella erworben, und begründet den Beſuch der Königin durch das Verlangen, er möge draα Ssανᷣα &rεένκ νυυ πμτπα Von alle dem haben A, L und S nichts, ſondern Olympias läßt einfach den Egypter kommen. Für ꝓ εα τμαα ſchlägt Müller vor οeτρet, es iſt jedoch unzweifelhaft d‿τ‿οhé- zu leſen. Die Kunſt der aο τνοaia iſt ſchon Pfkall. 1, 1 als eine vorzugsweiſe egyptiſche bezeichnet worden. Anſtatt des I4*et von A oder von L in der Stelle: zal àree e εν ⅜eνᷣϑιυν söpehnvxt, was nach Müller heißen ſoll: za⁊tꝗ Ʒε X%y ntv2 805n styzt, hat nach S zu lauten: zad inee Néeus(sc. abri, X2ntv- siGerehr. Zu der Aufzählung der 9 Klaſſen von Wahrſagern vergl. die Parallelſtelle Dan. 2, 2.— Der intereſſan⸗ teſte Theil des Kapitels iſt der, welcher die Beſchreibung der aſtrologiſchen Tafel enthält. Sie ſcheint nicht ſowohl ein Werk der Phantaſie, als vielmehr nach irgend einem wirklichen Vorbild componirt zu ſein. Sie findet ſich am vollſtändigſten bei S, danach bei A und L. Alle übrigen Darſtellungen ſind ſtark gekürzt. Nach dem Syriſchen, wobei man bemerke, daß die Stellung der Wörter im Anfanag etwas anders iſt, als im Griechiſchen, lautet der Abſchnitt folgendermaßen:„Da ſetzte er eine ausge⸗ zeichnete, ſchöne und ſehr koſtbare, aus edeln Steinen gefertigte, königliche Tafel von Elfenbein in die Mitte,— welche nach ihren Vorzügen Menſchenmund nicht beſchreiben kann, aus Ebenholz gefügt, von Silber und Gold. Darauf waren drei Kreiſe, nach Art eines Gürtels, angebracht. Und auf dem äußerſten Kreiſe (befand ſich) die Figur des Zeus,(und) 36(Sterne) umgaben ihn. Und auf dem zweiten(befanden ſich) die zwölf Zeichen des


