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bei den andern iſt es vorhanden.— Ueber die dieſem Kapitel zu Grunde liegende geſchichtliche Thatſache ſiehe Diodor. XVI. 47, 5.
Kap. 3.(S. p. 4— 6. I M 4 u. 5).
Nektanebus nimmt in ſeinem Palaſte, nachdem er alle ent⸗ fernt hat, die Beſchwörung mit Zauberſtab und Zauberſpruch vor. Da erblickt er in der Schüſſel die Götter der Egypter, die Schiffe der Feinde ſteuernd.— Als er erkennt, daß die Götter ihn und ſein Volk verlaſſen haben, ſcheert er ſich Haupthaar und Bart, entflieht insgeheim mit ſeinen Schätzen nach Peluſium, durchwandert viele Länder und kommt endlich nach Pella in Ma⸗ cedonien. Dort tritt er als egyptiſcher Sterndeuter auf und fin⸗ det Zulauf.— Nach des Nektanebus Flucht aber befragen die Egypter den Esphestus, das Haupt des Volkes ihrer Götter, nach dem Verbleib ihres Königs. Der Gott verkündet, Nektanebus ſei geflohen, einſt aber werde ein jüngerer und mächtigerer König wiederkehren, der Egypten an ſeinen Feinden rächen werde. Dieſer Orakelſpruch wird auf die eherne Bildſäule des Nektanebus ein⸗ gemeißelt.—
Der Name der Stadt Pella lautet ſyriſch Philin(aus dem griechiſchen Accuſ. entſtanden) oder Philé(mit Ribui, als Plr⸗ rale). Zu Schluß des 16. Kap. hat dies Wort zu einem ſeltſa⸗ men Misverſtändnis Anlaß gegeben. Dem Philippus wird dort durch das delphiſche Orakel verkündet, derjenige werde nach ihm die Herrſchaft über Macedonien erlangen,„den du mitten durch Pella das große Pferd, Bucephalus genannt, reiten ſehen wirſt.“¹) Derſelbe Satz kehrt gleich darauf in ähnlicher Faſſung wieder. Woolsey in dem Journ. of the Americ. Orient. Soc. pag. 377 bemerkt hierzu:„The Syriac wholly mistakes the sense of a very plain passage, but among other things has: Sur-
¹) Da-chsit leb kad meztat philé marhet susjo rabo d' metqre buq-
pholos. 4


