22 Geburt und Kindheit Alexanders.
Dit Uektanebusſage. (Pseudok. I, 1—14. S. p. 1— 39. H. Mo 1— 35.)
I. Buch. Kap. 1.(S. p. 1— 3. H. Me 1.)
Der ſyriſche Codex beginnt mit den Worten:„(Vertrauend) auf die leidensloſe Kraft des unſterblichen Gottes, beginnen wir zu ſchreiben die Geſchichte Alexanders, des Sohnes des Philippus, des Königs der Macedonier, d. i. der(Oſt⸗)Römer(Griechen). Unſer Herr, hilf mir durch dein Erbarmen und führe mich bis zu Ende. Amen!“
Das Kapitel lautet dann im Auszug: Die Egypter, gött⸗ lichen Geſchlechts, berühmt durch ihre Weisheit, durchforſchten Erde, Meer und Himmel und unterwarfen durch ihre Kenntnis magiſcher Künſte den Erdkreis. Unter allen Egyptern aber ragte Nektanebus, der letzte ihrer einheimiſchen Könige, durch ſeine Zau⸗ berkunſt hervor, der ſelbſt die Elemente gehorchten. Nahten feind⸗ liche Heere ſeinem Lande, ſo bot er nicht Waffengewalt, nicht Kriegsliſt auf, ſondern vernichtete ſie durch Schüſſelzauber, indem er Figürchen von Schiffen und Männern, aus Pech gebildet, in eine mit Regenwaſſer gefüllte Schüſſel ſetzte und Beſchwörungs⸗ formeln unter Anrufung des Ammon und der Dämonen darüber ausſprach.—.
Das Vorwort alſo, enthaltend eine Hinweiſung auf Alexan⸗ ders Heldenthaten, auf ſeine geiſtige und körperliche Tüchtigkeit, ſein Glück und ſeine Abſtammung, fehlt bei S, übereinſtimmend mit A, L, H, v, p. Es findet ſich nur bei B und C und iſt demnach entſchieden ſpäterer Zuſatz. Zunächſt wird das 0 αχάGc ,% Nelhov SiagerpncAevo bei A von S beſtätigt, ⁴¹) während alle —) W uilus rabbo ba-mschuchtch lbak(u). 5


