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Gattung angeführt zu haben. Sowerby jun. erwähnt im„Illustrated Index of British Shells“ t. 5. beide Arten mit Cl. Croulinensis Jeffr. aus den Britischen Meeren. Von Gray in Pro- ceed. 1847. p. 195 und von H. und A. Adams in„The Genera of Rec. Sh.“ II. p. 469, wird diese Gattung als synonym mit Cryptodon Turton citirt, was unmöglich richtig
sein kann.
6. Genus: Cyamium Philippi. Wiegmann Archiv 1845. I. p. 50.
Thier: Anal-Siphon etwas verlängert, Fuss gross.
Gehäuse: Gleichschalig, etwas ungleichseitig, dünn, mässig angeschwollen, quer ver- längert, hinten sehr wenig klaffend; Oberfläche mit dünner Epidermis bekleidet, fein querge- reift; Wirbel angeschwollen, etwas vorspringend; zwei kleine Hauptzähne in jeder Schale vor der dreieckigen Ligamentgrube; über dem innern ein im Schlossrande liegendes, halb äusseres Ligament; zwei schmale, fast gleich grosse Muskelflecke; Innenrand glatt.
Hierher gehört allein: C. antarcticum Phil., von Patagonien. Im Index Moll. Scandi- naviae 1846. Nr. 306 führt Lovén die Venus minuta Fabr. fraglich als Cyamium auf, was von den Gebrüdern Adams ohne Weiteres für richtig gehalten wird, wührend doch diese Species ein äusseres Ligament besitzt. Alder hat darauf ein Genus Turtonia gegründet.
7. Genus: Pythina Hinds. Voyage of Sulphur, Zool. 1844. p. 70.
Syn.: Myllita d'Orbigny et Récluz Journ. de Conch. I. 1850. p. 288.
Thier: Unbekannt.
Gehäuse: Gleichschalig, meist gleichseitig, abgerundet dreieckig, ziemlich solid, et- was convex, Bauchrand in der Mitte mehr oder weniger eingezogen,(daher manchmal klaf- fend,) wodurch die Form zweilappig erscheint; Oberfläche mit dünner, bräunlicher, Braun- grüner, oder blassgelber Epidermis, von den Wirbeln zur Basis mehr oder weniger starke, zuweilen faltenartige Linien tragend, die manchmal von Querlinien gekreuzt werden, oft aber auch ganz glatt,(P. mactroides, nuculoides); Wirbel spitz, vorspringend, kaum umgebogen; in der linken Schale vorn zwei kleine, ungleiche Hauptzähne,(zuweilen nur einer), denen ein zwischengestellter der rechten entspricht, dahinter eine schief nach hinten gehende, lineare Grube für das innere Ligament, über dem ein schmales äusseres liegt; in jeder Schale bei- derseits ein verlängerter Seitenzahn, wovon der vordere zuweilen fehlt und von denen die der rechten Schale gewöhnlich gespalten sind; Manteleindruck hinten mit kleiner, dreieckiger Bucht, in seltenen Fällen(P. mactroides) ohne letztere; Muskelflecke kreisförmig, gleich-
gross; Innenrand bei den gefalteten Arten mit entsprechenden Zähnen besetzt, ausser-
dem glatt. 6*


