Aufsatz 
Die Familien, Genera, Subgenera und Sektionen der zweimuskeligen, kopflosen Mollusken, (Acephala lamellibranchiata dimyaria) mit innerem Ligament / von Eduard Römer
Entstehung
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Ligamentgrube ein konischer, aufwärts gebogener Zahn, hinter jener oft ein sehr kleiner; in der linken Schale vor dem ausspringenden Ligamentfortsatz ein kleiner Zahn; Mantelbucht wenig eingebogen. Die innere, porzellanartige Schalenschicht hängt mit der äusseren, aus röhrigen Zellen bestehenden nur wenig zusammen, letztere löst sich darum leicht ab.

Die Arten leben im Sande und Schlamme eingebettet, wo sie auf einer Seite liegen. Es sind etwa 60 derselben beschrieben, welche grösstentheils in den chinesischen Gewässern vorkommen. Etwa der vierte Theil findet sich an der amerikanischen Westküste. In den europäischen Meeren leben: C. nucleus Lam., rosea Brown, Mediterranea Costa, ovata Forbes trigona Hinds(Provence nach Petit, sonst Senegal.)

a) Sectio: Azara d'Orbigny Amér. mérid. 1839, t. VII. 1842. p. 161. Potamomya Hinds Proceed. Z. S. L. 1843. p. 59, non J. Sowerby.

Gehäuse: Sehr fein querliniirt, von einer gelbgrünen Epidermis bedeckt; Ligament- grube breit, stark vorspringend, daneben zwei dreieckige Vertiefungen; in der rechten Schale neben dem dreieckigen Ausschnitt, in welchen gerade unter dem Wirbel die Ligamentplatte der linken Schale dringt, zwei kleine Zähne, deren vorderer etwas erhabener ist; Mauteleindruck mit kaum angedeuteter Bucht.

Die 8 beschriebenen Arten, von denen einige wohl nur Varietäten sind, leben in den Mündungsarmen des La Plata. Am längsten bekannt ist C. labiata(Mya) Maton; nach der Figur, welche d'Orbigny l. c. gegeben, besitzt das Thier einen Fuss mit eiförmigem Umriss.

b) Sectio: Himella H. Adams Proc. Z. S. L. 1860. p. 203.

Gehäuse: Dünn, linke Schale grösser, geschlossen, mit einer leichten, von den Wirbeln zum Bauchrand laufenden Einschnürung, von lichtbrauner Epidermis bedeckt; in der rechten Schale ein schwacher Hauptzahn, dem eine Höhle der linken Schale entspricht; Ligament in einer schmalen, fast horizontalen inneren Vertiefung; darüber ein äusseres Ligament; Mantel- bucht kaum angedeutet. Es ist eine Art, H. fluviatilis, I. c. beschrieben, die im Marannon

gefunden wird.

2. Genus: Sphenia Turton. Conch. dith. Brit. 1822. p. 36.

Syn.: Sphaena Defrance Tabl. 1824. p. 105, Blainville Dict. sc. nat. 1824. t. 32 p. 344, Menke Synopsis ed 2. p. 120. Sphaenia Sowerby Conch. Man. 1842, p. 176, Gray Synopsis Br. M. 1842. p. 91. Sphena Deshayes Encycl. méth. 1832. III. p. 965 et in Lamarck Hist. nat. ed. 2. VI. p. 137.

Thier: Siphonen verlängert, Fuss sehr schmal.

Gehäuse: Ungleichschalig, dünn, verlängert keilförmig, vorn kurz gerundet, hinten geschnäbelt, klaffend; Oberfläche mit grünlicher Epidermis bedeckt, fein quergestreift; in der