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Die folgenden Sectionen gewähren eine zweckmässige Uebersicht:
a) Sectio: Cacophonia Gistel Naturgesch. 1848. p. 172(Lutraria sensu strict. Lam., Cultellus Sow., nec Schum., nec Conrad.) Schale verlängert eiförmig, Wirbel wenig nach vorn gestellt; der winkelig gebogene Hauptzahn in der linken Schale aufgerichtet, der vordere Zahn klein, linear; in der rechten Schale hinter der Ligamentalgrube ein sehr klei- ner, schief nach hinten gerichteter, oft obsoleter Seitenzahn; das äussere Ligament dicht unter den Wirbeln, mit dem grossen inneren zusammenhängend; Mantelbucht sehr gross, zungen- förmig.
Unter den 16 beschriebenen Arten dieser Gruppe finden sich die bekannten: L. elliptica Lam.(Mactra lutraria L.), L. oblonga Gmel.(solenoides Lam.), beide an den Europäischen Ufern in Schlamm vergraben.
b) Sectio: Standella Gray Annals and Mag. 1853. XI. p. 42. Schale eiförmig, fein quer liniirt, auch quer- und längsgefurcht, an der hinteren Abdachung mehr oder weniger
gekielt; Seitenzähne sehr klein; äusseres Ligament randständig, vom innern nicht getrennt.
Unter den ziemlich zahlreichen Arten sind als Typen zu nennen: 1) mit fein quer liniirten Schalen: L. lateralis Say, L. silicula Desh.; 2) mit quergefurchten Schalen: L. pli- catilis Desh., L. plicatella Lam.; 3) mit längsgefurchten Schalen: L. aegyptiaca Chemn., L. papyracea Lam.
Aus den quer- und längsgerippten Arten haben H. und A. Adams ein Subgenus Me- rope gebildet, wozu gar kein Grund vorhanden ist, da die Sculptur allein wohl ein wich- tiges Art-, aber kein Gruppenkennzeichen ist.
c) Sectio: Eastonia Gray Annals and Mag. 1853. XI. p. 42. Schale verlängert, eiför- mig, an den Extremitäten gleichmässig gerundet, dick, fast gleichseitig, längsgefurcht, hinten schmal klaffend; äusseres Ligament randständig, vom innern nicht geschieden; der gefaltete Hauptzahn der linken Schale klein, auf jeder Seite mit einem Zähnchen; in der rechten Schale ebenfalls ein gefalteter Hauptzahn, dessen vordere Hälfte durch einen Einschnitt ge- theilt ist, davor ein kleiner, fast horizontaler Seitenzahn, dahinter zwei sehr kleine der-
artige Zähne.
Es sind zwei Arten bekannt: L. rugosa(Mactra) Chemn. VI. t. 24. f. 236 und L. Chem- nitzii Philippi Zeitschr. f. Malak. 1849. p. 26. N. 99,(Chemnitz f. 237), welche letztere ge- wöhnlich als Varietät zur vorigen citirt wird, aber Verschiedenheiten darbietet, die schon durch Chemnitz vortrefflich hervorgehoben worden sind.
d) Sectio: Zenatia Gray Annals and Mag. 1853. XI. p. 43. Schale verlängert eiför- mig, zusammengepresst, auf beiden Seiten, doch hinten stärker, klaffend, quer liniirt oder ge- furcht, Wirbel weit nach vorn gestellt; äusseres Ligament randständig, vom innern nicht
getrennt, das auf einem schief vorspringenden, dreieckigen, flachen Vorsprung ruht; gefalteter 2
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