Aufsatz 
Die Idealisierung der Naturvölker des Nordens in der griechischen und römischen Literatur
Entstehung
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Land und Leuten verwertheten? So finden wir*) in fg. 189 Thaærocpd*ν els lar, dmvas oiat révrονν und in fg. 190 Aisioxds re Aifve re 1 TeuSag rrn- uol²roðe im ersteren einen weiteren charakteristischen Zug aus dem Leben der Nord- völker, das Wohnen in Wagen, im zweiten aber zum ersten Male den Namen Skythen angegeben. Beide aber beruhen, wie der Wortlaut aufs deutlichste zeigt, auf der homeri- schen Stelle; ja wir können sogar erkennen, dass Hesiod dort irruolνν als Adjektiv, TAaærrocpνο aber als das nomen proprium fasste, was freilich durch die homerische Wort- stellung nicht empfohlen wird. Ist nun in der Ilias schon wirklich an das skythische Nomadenvolk zu denken, so ist dies dem Hesiod noch genauer bekannt und kam insbesondere in der Zwischenzeit der(nach Herodot IV 6) griechische Namen Exusat auf, den Homer noch nicht gekannt haben mochte. Auch die im Skythenland vermutheten Greife(T9ους) nennt Hesiod zuerst, frg. 191. Von den gerechten Abiern ist uns leider keine hesiodei- sche Stelle überkommen; wir würden sonst auch da wohl eine genauere Fixirung finden und auch sie als Skythen anerkannt sehen. So wie die Sache aber liegt, können wir frei- lich nicht einmal das mit Bestimmtheit sagen, ob der homerische Dichter Agioy als nomen proprium oder 6 ν als Adjectivum verstanden wissen wollte; denn bei der grossen Dun- kelheit der Sache in diesen ältesten Zeiten ist natürlich aus den zahlreichen Erklärungs- versuchen späterer Grammatiker nichts für den alten Dichter selbst zu schliessen, und ebensowenig aus der bald zu erwähnenden Stelle des Aeschylos; der einzige erlaubte Rück- schluss ist folgender: da wir bald bei den folgenden Schriftstellern die Gerechtigkeit der Skythen rühmen hören, und da Homers iwæœπσmeαιο‿τoder FAaαerocdνot in ihrem Namen auf Sitten hinweisen, die wir später bei den Skythen wirklich finden, so sah man also schon in sehr alter Zeit das diταεαmαοι auch als ein Prädikat eben jener inæσιεμοομνοοι und lαero†ραα⁴eνι an, sei es nun, dass man inβεοα nur ein weiteres Epitheton eben- desselben Volkes erblickte(an dessen Erklärung man sich, wie es die Scholien zu der Stelle sattsum bezeugen, weidlich abmühete), oder sei es vielmehr, dass man wie Aeschylos in Agtot einen neuen Volksnamen sah, der aber ein dem vorhergehenden verwandtes Volk bezeichne, und dann das εααεααοι auf beide Völker zugleich bezog.

Doch wie dem auch sei in diesem Gewirre von Meinungen, jedenfalls hatten die Skythen, mit welchen die Hellenen bald in nähere Verbindung kamen, seit im 8. Jahrh. v. Chr. die ersten Pontuscolonien gegründet wurden, den Vortheil davon, von den Griechen mit günstigem Vorurtheil betrachtet zu werden. Und dies hielt auch Stand, trotzdem sie in anderen Mythen, wie z. B. in dem von Iphigenia und Orestes, als grausame Barbaren

*) Strabo VII 302:*EGS90.. Prol.. HOο έν*ανvεν u eεα Perea drro Agi(qfgare) dreosα sμλeoꝓemνν ff. Strabo VII 300: drν νο oi röre robrovg(robe Szuνας) irrmνυονι νeνονν, να Hοdοο οue 6 τονιςα υmπ EoarogSévove αοασ σςεεεασν εmπ⁷σν AiSoα I.

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