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Bildung seines Soldatenvolkes besorgt war, beweist der Feldschulmeister, der die Soldatenknaben in die Feldschule treibt; er war nicht damit zufrieden, einen ergebenen, aber geistig verwilderten Soldatenstamm aufwachsen zu lassen.
Allgemein ist die Begeisterung für den Feldherrn und vielfach geben die Gemeinen wie Officiere derselben Ausdruck. Da sagt ein Jäger(L. 302 ff.; 6. 127 ff.): Solange der thut walten, denk ich Euch, mein Seel! an kein Entlaufen. Kann's der Soldat wo besser kaufen? Da geht alles nach Krieges- sitt', hat alles'nen großen Schnitt, und der Geist, der im ganzen Corps thut leben, reißet gewaltig wie Windesbeben auch den untersten Reiter mit. Da tret ich auf mit beherztem Schritt, darf über den Bürger kühn wegschreiten, wie der Feldherr über der Fürsten Haupt. Es ist hier wie in den alten Zeiten, wo die Klinge noch thät alles bedeuten, da gibt's nur ein Vergehen und Verbrechen: der Ordre fürwitzig widersprechen! Was nicht verboten ist, ist erlaubt; da frägt niemand, was einer glaubt. Es gibt nur zwei Dinge überhaupt: was zur Armee gehört und was nicht; und nur der Fahne bin ich verpflicht'. Ein anderer Jäger gibt einen andern Grund seines Bleibens an(L. 343— 350; 6. 166— 173): Ihm(Wallenstein) schlage das Kriegs- glück nimmer um, wie es wohl bei anderen zu geschehen pflege, so dem Tilly, der seinen Kriegsruhm überlebte. Unter des Friedländers Kriegs- panieren sei er gewiss zu victorisieren, dieser banne sein Glück, es müsse ihm stehen, wer unter seinen Zeichen fechte, stehe unter besonderen Mächten. Auch der Wachtmeister, der dem Recruten(L. 420— 421; 7. 42— 43) versichert, dass er nun bei Wallenstein auf dem Schiffe der Fortuna zu segeln im Begriffe sei, betheuert(L. 88— 89; 2. 40— 41), dass alle auf Leben und Tod ihrem Feldherrn ergeben seien, und rühmt den Nachdruck und den Verstand, den schnellen Witz und die feste Hand, mit der dieser die gestückelten Heeresmassen zusammenfüge und zusammenpasse(L. 780— 783; 11. 118— 121), welche aus Süden und aus Norden her zusammengeschneit und geblasen wurden, und ruft aus: ⸗Sehen wir nicht aus, wie aus einem Span? Stehen wir nicht gegen den Feind geschlossen, recht wie zusammen- geleimt und gegossen? Greifen wir nicht wie ein Mühlwerk flink ineinander auf Wort und Wink? Wer hat uns so zusammengeschmiedet, dass ihr uns nimmer unterschiedet? Kein anderer sonst als der Wallenstein.⸗(L. 799— 806; 11. 138— 145.) Ja, einen Soldatenvater nennen ihn die Soldaten. (L. 1033; 11. 372.) Diesem ähnlich sprechen sich auch die Officiere aus und beweisen, dass es dem Feldherrn wirklich gelang, sich einen Soldaten- körper zu schaffen, dem er die Seele, das Haupt war. So spricht Buttler (P. 210— 240; I. 2. 129— 159), nachdem er vorher die Heerestheile aufgezühlt, wie sie Wallenstein durch die weiten deutschen Lande vertheilt hatte, in Böhmen, Schlesien, an der Weser, am Rhein, Main, in Schwaben, Bayern und in den verschiedensten Grenzfestungen: All dieses Volk gehorcht Fried- ländischen Hauptleuten. Die's befehligen, sind alle in eine Schul' gegangen,


