Aufsatz 
Die Eröffnung des Goethe-Gymnasiums
Entstehung
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von Banner teils mündlich, teils schriftlich übersetzt. Wiederholung der Formenlehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. 2 St. Ziehen.

Geschichte: Deutsche Geschichte bis zur Reformation. Beständige Wiederholungen aus früheren Abschnitten. 2 St. Im Sommer: Liermann; im Winter: Bölte.

Erdkunde: Afrika, Australien, Amerika. Politische Erdkunde von Deutschland. Übungen im Kartenzeichnen. 1 St. Im Sommer: Liermann; im Winter: Bölte.

Mathematik: a) Arithmetik: Übungen in der Bruchlehre. Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten nebst Anwendungen auf Text-Aufgaben. Quadrat- Wurzel-Ausziehen. Partialdivision. Potenzen mit positiven ganzzahligen Exponenten. b) Planimetrie: Flächengleichheit und Flächenberechnung geradliniger Figuren. Einfache Teilungs- und Verwandlungs-Aufgaben. Einige leichte Beweise des Pythagoras. An- wendungen des Pythagoras. Übungen. 4 St. Bopp. Zint.

Naturkunde: Schwierigere Pflanzenarten zur Ergänzung der Erkenntnisse in Formenlehre, Systematik und Biologie. Besprechung der wichtigsten ausländischen Nutzpflanzen. Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen sowie über Kryptogamen und Pflanzenkrankheiten. Uberblick über das Tierreich. 2 St. Im Sommer: Fischer; im Winter: Zint.

Zeichnen: Einfache plastische Ornamente in Licht- und Schattenwirkung. 2 St. Im Sommer: Caster; im Winter: Thielmann.

Oster-Quarta. Frankfurter Lehrplan. Klassenlehrer: Im Sommer: Dr. Prigge; im Winter: Oberlehrer Dr. Schwemer.

Religionslehre: a) Evangelische: Einteilung der Bibel und Reihenfolge der biblischen Bücher alten und neuen Testaments. Lesen der in VI. und V. bpehandelten biblischen Geschichten im biblischen Lesebuch. Aus dem Katechismus Wiederholung des I. und II. Hauptstückes, Erklärung und Einprägung des III., IV. und V. Hauptstückes, Wieder- holung und Einprägung der festgesetzten Lieder, Psalmen und Sprüche. 2 8t. Haus- schild. b) Kathol.: Die Glaubenslehre nach dem Diözesankatechismus. Die biblischen Geschichten des N. T., nach Schuster, bis zur Auferstehung Jesu. Fischbach; seit Januar: Raab.

Deutsch: Hopf und Paulsiek für IV., Prosastücke gelesen und erklärt. Memoriert wurden die im Kanon festgesetzten Gedichte. Der zusammengesetzte Satz, Nebenordnung und Unterordnung von Sätzen. Interpunktionslehre. Alle 8 bis 14 Tage eine schriftliche Klassenarbeit, bestehend in orthographischen und Interpunktionsübungen sowie in Auf- sätzen. 4 St. Im Sommer: Prigge; im Winter: Schwemer.

Französisch: Banner, Französisches Lese- und Übungsbuch, dritter Kursus, mit Auswahl durchgenommen und die Gedichte z. T. memoriert. Die für Quarta bestimmten Para- graphen der Satzlehre wurden durchgenommen. Sprechübungen im Anschluß an den Lesestoff. Banner, Deutscher Übersetzungsstoff, die meisten Stücke zur Einübung der Formenlehre sowie zur Einführung in die Satzlehre(Subjekt-, Objekt-, Adverbial- und Attributsätze)

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