Aufsatz 
Die Eröffnung des Goethe-Gymnasiums
Entstehung
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34 mündlich und schriftlich übersetzt. Im Sommer wurde Erckmann-Chatrian, Conscrit de 1813, gelesen. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. 6 St. Im Sommer: Prigge; im Winter: Schwemer. Geschichte: Die Hauptereignisse der alten Geschichte wurden besprochen und von den Schülern nacherzählt, ein Kanon wichtigerer Daten der alten Geschichte auswendig ge- lernt. Im Sommer: 3 St. Liermann; im Winter: 2 St. Bölte.

Erdkunde: Sommer: Politische Geographie des deutschen Reiches. Übungen im Karten- zeichnen. 2 St. Liermannn. Winter: Physische Erdkunde Deutschlands. Im Anschluß daran Einführung in die Elemente der wissenschaftlichen Erdkunde. Ubung im Ge- brauch und Lesen der Karten und im Entwerfen von Kartenskizzen und Profilen. Wiederholung der außerdeutschen Länder Europas. 3 St. Weismantel.

Mathematik: a) Arithmetik: Zins- und Rabattrechnung. Einführung in die Buchstaben- rechnung; die Grundrechnungen mit allgemeinen Zahlen. Reidt: Aufgabensammlung bis § 16. b) Geometrie: Lehre von den Geraden, Winkeln, Dreiecken und Parallelogrammen. Kreislehre bis Lehrsatz 75, Reidt. Einfache Konstruktionsaufgaben. 5 St. Im Sommer: Zint; im Winter: Weismantel.

Naturbeschreibung: Im Sommer: Vergleichende Beschreibung verwandter Arten und Gattungen von Blütenpflanzen nach vorhandenen Exemplaren. Übersicht über das natür- liche Pflanzensystem. Lebenserscheinungen der Pflanzen. Im Winter: Niedere Tiere, namentlich nützliche und schädliche sowie deren Feinde mit besonderer Berücksichtigung der Insekten. Im Anschluß daran Ubung im Zeichnen einfacher Formen. 2 St. Im Sommer: Fischer; im Winter: Weismantel.

Zeichnen: Einfache Flächenornamente Blüten, Rosetten, Füllungen, Bänder in Umriß und Farbenausführung. 2 St. Im Sommer: Caster; im Winter: Thielmann.

Oster-Quinta. Frankfurter Lehrplan. Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Banner.

Religionslehre: a) Evangelische: Biblische Geschichten des neuen Testaments nach dem Lesebuch von Schäfer. Durchnahme und Erlernung des 2. Hauptstücks mit Luthers Auslegung. Einprägung von 4 Kirchenliedern und einigen Katechismussprüchen. 2 St. Schmidt(Bellgard). b) Katholische: Komb. mit IV.

Deutsch: Der einfache Satz und das Notwendigste vom zusammengesetzten Satze. Alle 8 Tage ein Diktat. Die meisten Stücke aus Hopf und Paulsiek wurden gelesen, Ge- dichte nach dem Kanon auswendig gelernt, die in Sexta gelernten wiederholt. Die Sagen und Geschichten aus dem klassischen Altertum und dem Mittelalter wurden durch- genommen. 4 St. Banner.

Französisch: Banner, französisches Lese- und Ubungsbuch, zweiter Kursus, sämtliche Stücke durchgenommen. Die meisten Gedichte und mehrere Prosastücke memoriert. Der erste Kursus wurde wiederholt. Sprechübungen im Anschluß an den Lesestoff sowie an Bilder. Die unregelmäßige Formenlehre, insbesondere das unregelmäßige Verbum geübt. In der Regel wöchentlich eine schriftliche Arbeit: kleine französische Nacherzählungen, Beant- wortung französisch gestellter Fragen in französischer Sprache. Banner, Übersetzungs- stoff Teil I(Formenlehre) wurde zum Teil übersetzt. 6 St. Banner.