Aufsatz 
Die Eröffnung des Goethe-Gymnasiums
Entstehung
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Französisch: Grammatik: Banner, Satzlehre§ 80 96 und§ 109 141. Formenlehre wiederholt. Lektüre: Thierry, Histoire de la conquéte de l'Angleterre par les Normands. Molière, le Malade imaginaire. Daudet, le petit Chose. Französische Inhaltsangaben und Gespräche über das Gelesene Alle 14 Tage eine schriftliche Ubung im Anschluß an die Grammatik oder die Lektüre. 2 St. Banner. Prigge.

Geschichte: Deutsche Geschichte von der Reformationszeit bis zum Ausbruch des sieben- jährigen Krieges. Beständige Wiederholungen aus früheren Abschnitten. 2 St. Ziehen Bölte.

Erdkunde: Wiederholung und Ergänzung der früheren Pensen. 1 St. Ziehen. Bölte.

Mathematik: a) Arithmetik: Gleichungen II. Grades; Anwendungen der Gleichungen auf Text-Aufgaben. Potenzen. Logarithmen. b) Planimetrie: Die einfacheren Sätze der Ahnlichkeitslehre; Kreisberechnung. Konstruktionen: Grundaufgaben, geometrische örter, geometrische Analysis. 4 St. Bopp. Zint.

Naturbeschreibung: Im Sommer: Anthropologie mit Hinweisen auf die Pflege der Ge- sundheit und mit Vergleichungen über den Bau der Wirbeltiere. Lehrbücher: Schilling. Grundriß I. Noll, Naturgeschichte des Menschen. Im Winter: Mechanische Erscheinungen. Das Wichtigste aus der Wärmelehre. 2 St. Zint.

Zeichnen: Plastische Ornamente mit Licht- und Schattenwirkung in Bleistift- und Kreide- ausführung. 2 St. Im Sommer: Caster, im Winter: Thielmann.

Oster-Untertertia. Frankfurter Lehrplan. Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Wirth.

Religionslehre: a) Evangelische: Das Kirchenjahr und der Gemeindegottesdienst. Hierzu die entsprechenden alttestamentlichen Parallelen. Das Reich Gottes im Alten Testamente mit Lektüre historischer und prophetischer Abschnitte. Wiederholung bezw. Erlernung von Hauptstücken, Psalmen, Liedern und Sprüchen. 2 St. Hauschild. b) Katho- lische: Komb. mit IIe.

Deutsch: Ausgewählte Stücke aus Hopf und Paulsiek für Untertertia wurden gelesen, besprochen und z. T. auswendig gelernt(mit besonderer Berücksichtigung Uhlands). Uhlands Ernst von Schwaben und Ludwig der Bayer. Das Wichtigste aus der deutschen Verslehre. Übungen im freien Wiedererzählen. Alle zwei bis drei Wochen eine schriftliche Haus- oder Klassenarbeit. 3 St. Wirth.

Lateinisch: Die regelmäßige und unregelmäßige Formenlehre nach dem lateinischen Lese- buch für den Anfangsunterricht reiferer Schüler von Wulff-Perthes. Die sämtlichen Stücke nebst den zugehörigen Teilen der Wortkunde und der Formenlehre von Perthes- Gillhausen, Ausgabe B, wurden durchgenommen, ebenso die syntaktischen Zusammen- stellungen der Wortkunde. Durch Retrovertieren und vielfaches Umbilden der Sätze wurde das Übersetzen aus dem Deutschen ins Lateinische mündlich und schriftlich geübt. Fortwährend Deklinier- und Konjugierübungen. Jede Woche eine schriftliche häusliche Arbeit und eine Klassenarbeit. 10 St. Wirth.

Französisch: Gelesen Erckmann-Chatrian, hist. d'un conscrit de 1813 und Hérisson, Journal-

d'un off. d'ord., im Anschluß daran Sprechübungen. Banner, Franz. Satzlehre, mit Auswahl durchgenommen und die entsprechenden Übungen aus demDeutschen Ubersetzungsstoff