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Griechisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Beendigung der Formenlehre nach der Grammatik von Römer und dem Lesebuch von Wetzel. Xenoph., Anabasis T. 6. 1.— III. 1. 20. 6 St. Römer.
Französisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Plötz, Lektion 15— 32. Schriftliche und münd- liche Ubersetzungen. Gelesen: Erckmann-Chatrian, Le conscrit de 1813. Molière, l'Avare I-—III. Sprechübungen. 3 St. Prigge.
Geschichte: Im Sommer(2. Kursushälfte): Deutsche Geschichte von 1618 bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Großen, insbesondere brandenburgisch- preußische Ge- schichte. 2 St. Römer,
Erdkunde: Im Sommer(2. Kursushälfte): Physikalische Erdkunde Deutschlands beendigt und Erdkunde der deutschen Kolonien. Wiederholungen. Entwerfen von Kartenskizzen. 1 St. Römer.
Mathematik: Im Sommer(2. Kursushälfte): a) Arithmetik: Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Potenzen mit ganzen positiven Exponenten. b) Planimetrie: Pythagoras. Berechnung der Fläche geradliniger Figuren. Anfangs- gründe der Ahnlichkeitslehre. Konstruktionsaufgaben. Zint.
Naturbeschreibung: Im Sommer:(2. Kursushälfte): Mechanische Erscheinungen. Das Wichtigste aus der Wärmelehre. Zint.
Oster-Obertertia. Frankfurter Lehrplan. Klassenlehrer: Abt. a.: der Direktor. Abt. b.: Prof. Dr. Wulff.
Religionslehre: a) Evangelische: Reich Gottes im N. T. Wiederholung und Erlernung von Sprüchen, Liedern und Hauptstücken. Luthers und Melanchthons Leben bis 1530. 2 St. Hauschild.— b) Katholische komb. mit II.
Deutsch: Schillers Balladen, geschichtliche Epigramme, Glocke, Tell und Jungfrau von Orleans; Körners Zriny; Abschnitte aus Palleske: Schillers Leben. Übungen im freien Vortrag. Ausgewählte Stücke aus der Lektüre wurden memoriert, früher auswendig- gelernte Gedichte wiederholt. Das Wichtigste aus der deutschen Metrik. Durchschnitt- lich monatlich ein Aufsatz. Ziehen. Wulff.
Lateinisch: Lektüre: Caesar bell. Gall. VI. Anhang von Wulffs Lesebuch(ausgewählte Abschnitte aus Phaedrus und Ovid); aus Ovids Metamorphosen(nach der Auswahl von Meuser-Egen): lib. I, 1— 150(Einleitung, die Schöpfung, die vier Zeitalter); v. 253— 415 (das Diluvium); lib. VIII v. 183— 259(Dädalus und Ikarus); v. 611— 724(Philemon und Baucis). 6 St. Grammatik: Repetition der Formenlehre und der in ÜUntertertia ge- lernten Vokabeln. Aus der Satzlehre von Reinhardt wurde die Lehre von den Teilen des Satzes§ 1— 145 nach den in der Vorrede zu dieser Satzlehre dargelegten Grund- sätzen systematisch durchgenommen; die Hauptlehren von den Arten des einfachen Satzes und vom zusammengesetzten Satze wurden im Anschluß an die Lektüre propädeutisch behandelt. Aus dem Übungsbuch von Ostermann-Müller(IV. Teil: Tertia) wurden die Stücke 1 bis 99 zum größten Teil, die Stücke 111 bis 203 sämtlich übersetzt(meist mündlich, zum Teil auch schriftlich). Wöchentlich eine Klassenarbeit und eine Haus- arbeit. 4 St. Reinhardt. Wulff.


