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Geographie. Die Provinz Hessen-Nassau wiederholt und Deutschland nach der Karte von Bamberg. 2 St. w. In a: Markert; in b: Grün; in c: Markert.
Mathematik. Rechnen. Wiederholung der vier Species in unbenannten Zahlen. Zerlegen der- Zahlen bis 100 in die kleinsten Faktoren. UÜbungen aus dem grossen Einmaleins. Resolution und Reduktion. Die vier Species in mehrfach benannten Zahlen. Zeitrechnung. 5 St. w. in a: Grün; in b: Markert; in c: Laus.
Naturbeschreibung. Im Sommer wurden Pflanzen beschrieben, im Winter Säugetiere und Vögel. 2 St. w. In a und b: Heidenreich; in c:(Sommer) Laus,(Winter) Heidenreich.
Zeichnen. Die gerade Linie in ihren verschiedenen Richtungen, dann Viereck, Achteck, Dreieck und Sechseck mit leichter Schraffierung. Die Schüler führen Hefte. 2 St. w. In a: Grün; in b: Markert; in c: Laus.
Der Religionsunterricht an die Schüler katholischer Konfession wurde gemeinsam mit den katholischen Schülern des Realgymnasiums in 4 Abteilungen erteilt.
Erste Abteilung: Die Sittenlehre nach Dubelmans Leitfaden. Kirchengeschichte nach Dreher. 2 St. w. Kaplan Hoffmann.
Zweite Abteilung: Die Lehre von den Gnadenmitteln und Geboten; Abriss der Kirchengeschichte nach Dubelmans Leitfaden. Kaplan Hoffmann.
Dritte Abteilung: Die biblischen Geschichten des neuen Testamentes nach Schuster. II. Hauptstück, von den Geboten und den Gnadenmitteln, nach dem Katechismus für die Diöcese Fulda. 2 St. w. Nau.
Vierte Abteilung: Die biblischen Geschichten des neuen Testamentes mit Auswahl nach Schuster. II. Hauptstück, von den Geboten, das Gebet, nach dem Katechismus für die Diöcese Fulda. 2 St. w. Nau.
Von der Teilnahme am Religionsunterricht wurde kein Schüler dispensiert.
Der Religionsunterricht für die Schüler israelitischer Religion wurde in 2 Stunden wöchentlich erteilt. Pflichtenlehre: Die erste Hälfte, nach Steins Israelitischer Religionslehre. Biblische Geschichte: Von David bis zum Ende der Königszeit. Gebete: Fortgesetzte Ubertragung einzelner Gebetstücke und Psalmen aus dem Hebräischen ins Deutsche. Dr. Stein.
Technischer Unterricht.
a) Turnen: Der Turnunterricht wurde in folgenden 11 Abteilungen erteilt: 1) 01 und UIa Laus, von Michaeli ab Dr. Quiehl. 2) UIb Dr. Quiehl. 3) Ila und b Grün. 4) IIIa Grün. 5) IIIb und c Dr. Quiehl. 6) IVa Boppenhausen. 7) IVb und c Laus. 8) Va Boppenhausen. 9) Vb und c Laus. 10) VIa und b Grün. 11) VIe Dr. Quiehl, später Laus. Jede Abteilung erhielt wöchentlich 2 Stunden. Turnspiele wurden in allen Abteilungen vorgenommen, auch wurde mit jeder Abteilung ausser IIla und b eine eintägige Turnfahrt ausgeführt; mit der 1. und 2. Abteilung eine zweitägige auf den Inselsberg und die Wartburg. Ubungsstoff für VI und V: Einfache Frei- und Ordnungsübungen, Klettern, Steigen, Freispringen, Rundlauf, Hangel- und Stützübungen am Reck und Barren(Gemeinturnen). Für IV, III und II: Schwierigere Frei- und Ordnungsübungen, auch Stabübungen, Gemeinturnen an obengenannten Geräten, ferner am Bock und Pferd. Für I: Eisenstab- und Hantelübungen, taktische Elementarübungen. Neben Gemeinturnen Riegenturnen an allen Geräten.
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