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Stellt man dessen beide Sätze, vermehrt um die Beziehung zum Gleichnis, um, so hat man, was
Luc. schreibt.
Endlich bleibt noch ein Wort zu besprechen(2. Clem. 4, 5), das wegen seines Ver-
hältnisses zu Matth. und Lucas charakteristisch ist.
einander. Matth. 7, 23.
050ots BvGO dAc A Pstrs àx ,5 Ol SA6vO T„ AvOidy.
2. Clem. 4, 5. 2ày Irs Ler' 2.O5 bpT-Svo: y 1,p 6Ncp o e woire rAc Sytokä«c P.Ob rO Jac xA*ι ε d. dxꝓεε' εd: 057, OlO2 PpA 16e, dors 2,13- rat dyoOia.
Man stellt am besten die drei Texte neben-
Luc. 13, 25. 27.
Zet oBꝰ O5 OOdà PH.⁴ x˙ε S0ts ... AxοrIIts dx. ε ,05 äAvre«- Tãrat&dtxlac.
Die Verwandtschaft springt in die Augen. Bei Matth. und Luc. ist der Schluss um- gestaltet nach Psalm 6, 9, wo es heisst: àοοε à&τσ' ε05 ävtse I Aeevon di AyoOiav. ¹) Diesen Text hat Matth. am bequemsten bewahrt. Nur statt ohts hat er πααννεtts ein- gesetzt. Am wenigsten genau stimmt das Agypterevangelium mit dem Psalmwort überein. Das spricht für hohes Alter. Die erste Hälfte des Wortes ist zudem ganz selbständig. Von dem folgenden hat Lucas noch ein Stück verwertet. Dass die Stelle des Agypterevangeliums mit Benutzung von Matth. und Luc. entstanden sein könnte, ist völlig ausgeschlossen.
Charakteristische Abweichungen zeigt endlich noch ein anderer Spruch, den wir eben- falls in der Bergpredigt wiederfinden(2. Clem. 13, 4):„Ihr habt keinen Dank davon, wenn ihr die liebt, die euch lieben; sondern ihr habt Dank davon, wenn ihr die Feinde liebt und die, die euch hassen.“ In der Bergpredigt heisst es nach Luc. 6. 27. 32:„Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen.... Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr dann für einen Dank davon?“ Noch weniger genau stimmt Matth. dazu(5, 44. 33):„Liebt eure Feinde...[tut Gutes denen, die euch hassen] ²)... Denn, wenn ihr die liebt, die euch lieben, was für einen Lohn habt ihr davon?“ ³) Auch hier ist nicht wahrscheinlich, dass das Agypterev. etwa Luc. benutzt hat. Es liegt vielmehr eine durchaus selbständige Überlieferung des Wortes vor, das nach einer andern Überlieferung sich bei Matth. findet, Luc. hat beides zusammenzu- arbeiten gesucht. Ich stelle auch hier die drei Texte nebeneinander:
Matth. 5, 44. 46. 2 Clem. 13, 4. b A-as rodc*OD D.y... 05 NAt PTy dxare rode V [2οκη οuεεt roOο bοοοονν ꝓς½ darra PAc, GA. At Puy, AX⁴ᷣ oste roOe O5ον³ O ,α ... 2ày Jap rraõots rode da e anate 1Od« S)O« ah roc....&l dae rodc drνpras 6yrac O ,c, riva paeddv Bets; Laveas bac. d̃gac, rola 5y At Soriy.
Luc. 6, 27. 32. A-ατσ 1od d d9,Gv,
Die übrigen Zitate aus 2. Clemens stimmen mehr oder weniger vollkommen mit Matth. oder Luc. überein.„Kein Sklave kann zwei Herren dienen“(6, 1) entspricht Luc. 16, 13: vgl. Matth. 6, 24.„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird gerettet werden, sondern der, der die Gerechtigkeit tut“(4, 2) stimmt ziemlich genau zu Matth. 7, 21; nur dass hier statt „gerettet werden“ steht:„in das Himmelreich kommen“ und statt„Gerechtigkeit“ gesetzt ist: „den Willen meines Vaters im Himmel.“ Der Satz„ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu
¹) Vgl. die bequeme Zusammenstellung der Texte bei Dittmar, Vetus testamentum in novo S. 18 f.
²) Diese Worte fehlen in wichtigen Handschriften und scheinen aus Luc. eingedrungen zu sein.
³) Die Zitate Justins(s. meine Antilegomena S. 28, Nr. 33) weichen erheblich ab, jedoch so, dass sie den kanonischen Evangelien nüher stehen als dem Agypterev.


